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Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 211 von 314


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Ursachenforschung bei Tönnies beginnt

Die Ursachensuche in dem geschlossenen Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück geht weiter. Am Wochenende habe erste Untersuchungen durch den Arbeitsschutz der Bezirksregierung Detmold, des Gesundheitsamtes des Kreises Gütersloh und der Uniklinik Bonn stattgefunden.

Nach Angaben von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sind auch Experten des Robert-Koch-Instituts im Kreis Gütersloh, um zu untersuchen, wie es zu dem massenhaften Corona-Ausbruch kommen konnte.

Mit den gefundenen Beweisen sollen Methoden entwickelt werden, um in der Fleischindustrie unter anderen Bedingungen produzieren zu können.

Haushaltsangehörige von Tönnies-Mitarbeitern werden getestet

Die meisten Tönnies-Beschäftigen bei uns im Kreis sind bereits getestet. Stand jetzt gibt es mehr als 1.300 Infizierte.

Heute (22. Juni) sind mobile Teams unterwegs, um die unter Quarantäne stehenden Betroffenen aufzusuchen. Die Angehörigen der Tönnies-Mitarbeiter sollen ab heute getestet werden. Armin Laschet sieht die Firma Tönnies jetzt in der Pflicht, die Versorgung der in Quarantäne stehenden Fleischarbeiter zu sichern.

Auch alle anderen Bürger im Kreis Gütersloh sollen in den nächsten Tagen die Möglichkeit bekommen, sich kostenlos testen zu lassen. 

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Armin Laschet hält Kontaktbeschränkungen für möglich

Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück schließt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet einen Lockdown weiter nicht aus. Aktuell sieht er aber noch keinen Grund dafür, weil das Infektionsgeschehen klar bei Tönnies lokalisierbar sei und es keinen erkennbaren Übersprung hinein in die Bevölkerung gebe.

Im ZDF kündigte Laschet am Abend an, dass man weitere Schritte in diesen Tagen prüfen werden. Er könne sich vorstellen, Kontaktbeschränkungen ebenfalls wieder zu erlassen, so wie sie im Lockdown gegolten haben.

Aus der Opposition in NRW kommt Kritik an Firmenchef Clemens Tönnies und Ministerpräsident Armin Laschet. Beide standen in der Verantwortung und beide haben gar nicht oder zu spät gehandelt, sagte der Vorsitzende der NRW-SPD, Sebastian Hartmann dem „Handelsblatt“.

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Laschet: Kein Lockdown, aber...

Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch bei Tönnies in Rheda wird es derzeit weiterhin keinen Lockdown für den Kreis Gütersloh geben. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet begründete den Schritt damit, dass das Infektionsgeschehen klar bei der Firma Tönnies lokalisierbar sei und dass es keinen signifikanten Übersprung in die Bevölkerung gebe. Trotzdem schließt Laschet einen flächendeckenden Lockdown weiter nicht aus.

Laschet appellierte an die Menschen im Kreis, sich an die Corona-Regeln zu halten. Zusammen mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann waren sich beide einig: Die weitere Entwicklung der Situation hänge davon ab, inwieweit die Quarantäne von den Tönnies-Mitarbeitern eingehalten wird und wie sich der Corona-Ausbruch auf den Rest des Kreises auswirkt. Landrat Sven-Georg Adenauer betonte, dass von aktuell 878 akut Corona-infizierten Menschen im Kreis, nur 16 Menschen keinen Bezug zur Fleischindustrie haben.

Die beiden Minister waren zu einer Krisensitzung ins Kreishaus nach Gütersloh gekommen (21.06.) . Danach kündigte Clemens Tönnies an, dass das Fleischunternehmen die Kosten für einen flächendeckenden Corona-Test im Kreis Gütersloh übernimmt.

Tönnies übernimmt die Kosten für einen flächendeckenden Corona-Test im Kreis Gütersloh
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Ticker zur Pressekonferenz der Firma Tönnies
Ticker zur Pressekonferenz des Kreises Gütersloh


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.