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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 208 von 558


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Hohe Inzidenz: Verl plant Schnelltests in Sammelunterkünften

Die Stadt Verl will in fünf Sammelunterkünften, in denen Werkvertragsmitarbeiter leben, zweimal die Woche Schnelltests durchführen. Die Stadt hat deshalb eine Allgemeinverfügung erlassen. Verl hofft durch die Tests, die hohe Inzidenz von aktuell 173,2 wieder zu senken.
Verl hat Großfamilien, einzelne Firmen und die Sammelunterkünfte als Hotspots ausgemacht. Laut Bürgermeister Michael Esken habe das Virus in den Unterkünften leichtes Spiel, weil auch die Belegung oft wechsle. Die Stadt hat die Bewohner mit Hilfe eines Dolmetschers um Verständnis für die Schnelltests gebeten. Sobald die Inzidenz in Verl unter 50 liegt, gibt es nur noch einen Schnelltest pro Woche – liegt sie unter 35, werden die Tests ganz eingestellt.

Hier die ausführliche Pressemitteilung der Stadt Verl:
Allgemeinverfügung der Stadt Verl für regelmäßige Schnelltests in fünf Sammelunterkünften Seit Mitte März liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für die Stadt Verl wieder im dreistelligen Bereich und ist inzwischen auf 173,2 gestiegen. Neben anderen Clustern wie zum Beispiel Großfamilien und einzelnen Firmen sind Sammelunterkünfte für Werkvertragsarbeiterinnen und -arbeiter derzeit ein Hotspot für Infektionen mit dem Coronavirus. Die Stadt Verl hat deshalb eine Allgemeinverfügung erlassen mit dem Ziel, die Bewohnerinnen und Bewohner von fünf Sammelunterkünften im Stadtgebiet ab sofort zweimal wöchentlich einem Corona-Schnelltest zu unterziehen, durchgeführt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordnungsamtes. Die Allgemeinverfügung gilt, sofern die Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Sieben-Tage-Inzidenz über 50 aufweist. Sinkt die Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen unter 50, ist nur noch ein Test pro Woche erforderlich. Bei einer Inzidenz unter 35 werden die Tests ausgesetzt. Die Allgemeinverfügung umfasst eine Geltungsdauer bis zum 30. Mai. „In den Sammelunterkünften wohnen Werkvertragsarbeiterinnen und -arbeiter, die in verschiedenen Unternehmen in Verl oder den Nachbarkommunen tätig sind. Es gibt dort auch regelmäßige Wechsel in der Belegung. So hat das Virus natürlich trotz bereits verhängter Quarantänemaßnahmen ein besonders leichtes Spiel, um sich auszubreiten“, erläutert Bürgermeister Michael Esken, der in den vergangenen Monaten immer wieder darauf hingewiesen hat, dass es nicht ausreiche, bundes- und landespolitisch nur die Werkvertragsarbeiterinnen und -arbeiter aus dem fleischverarbeitenden Gewerbe in den Blick zu nehmen. Denn auch in vielen anderen Branchen sind Werkverträge und Sammelunterkünfte üblich. Die Schnelltests sollen helfen, das Risiko unerkannter Infektionen zu verringern und weitere Ansteckungen möglichst rasch zu verhindern. Auf diese Weise sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkünfte vor einer Ansteckung geschützt und natürlich auch eine Übertragung des Virus in die breite Bevölkerung verhindert werden. „Wir haben mit Hilfe eines Dolmetschers in den Unterkünften die Maßnahme erklären lassen und für Verständnis geworben“, berichtet Esken. Das sei nach seinem Eindruck auch so verstanden worden. „Es geht keinesfalls darum, die Werkvertragsarbeiterinnen und -arbeiter mit der Allgemeinverfügung zu stigmatisieren. Die Menschen selbst können schließlich am wenigsten für ihre schwierigen Wohn- und Arbeitsbedingungen“, betont Michael Esken. Die Sammelunterkünfte seien derzeit auch nur eines von mehreren Clustern. Weitere gebe es in Großfamilien, einzelnen Firmen sowie auch in der übrigen Bevölkerung. „Aber in den Sammelunterkünften leben die Menschen nun mal sehr eng zusammen und deshalb ist es hier ganz besonders wichtig und hoffentlich auch wirksam, mit regelmäßigen SchnelltestsInfektionsketten zu unterbrechen.“

 

Selbsttests in einigen Apotheken im Kreis ausverkauft

In einigen Apotheken im Kreis ist es aktuell schwer an Selbsttests zu kommen. Die Adler-Apotheke an der Berliner Straße in Gütersloh hofft heute auf eine Lieferung – hat aber auch schone eine Warteliste mit Interessenten. Und auch in der Storchen-Apotheke von Olaf Elsner sind die Selbsttests zurzeit ausverkauft. Olaf Elsner bestätigte im Radio Gütersloh-Interview, dass es aktuell einige Lieferprobleme gebe. Gerade vor den Ostertagen gebe es eine Verknappung - die genaue Ursache dafür kenne er nicht.
Die Selbsttests kosten in den Apotheken aktuell zwischen 7 und 12 Euro. Auch hier habe die hohe Nachfrage, auf den Preis geschlagen. Im Kreis Gütersloh gibt es aber auch 100 Stationen, an denen Bürger einmal die Woche einen kostenlosen Schnelltest machen lassen können. Auch Olaf Elsner testet in seiner Apotheke an Testtagen 200 Menschen mit Termin. Er rät, die Schnelltests vor allem vor Osterbesuchen zu nutzen, um niemanden anzustecken.

Stadt Gütersloh verteilt Corona-Selbsttests in Grundschulen und Kitas

Nach dem Kreis Gütersloh will jetzt auch die Stadt Gütersloh deutlich mehr testen. Nach den Osterferien stellt die Stadt allen Grundschulen und Kitas Selbsttests für die Kinder zur Verfügung, damit sie sich einmal pro Woche testen können. Die Mitarbeitenden in den städtischen Kitas erhalten ebenfalls kostenkios Selbsttests. Das Angebot gilt erstmal für den April. Danach sollen die Tests vom Land kommen.

Corona-Zahlen: Eine Person aus Harsewinkel gestorben, 51 Menschen neu infiziert

Die Corona-Zahlen steigen weiter an. Eine 80jährige Person aus Harsewinkel ist an oder mit Covid-19 gestorben und damit im Kreis Gütersloh das 279. Todesopfer seit Beginn der Pandemie. 51 Corona-Patienten liegen jetzt in den Krankenhäusern - sechs mehr als gestern. Deutlich gestiegen ist auch die Zahl der aktuell Infizierten. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Kreisangaben auf 127 leicht gesunken.

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

53 Neuinfektionen, 1 weiterer Todesfall

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 31. März, 8.30 Uhr, 14.857 (30. März: 14.804) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – 53 mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 13.725 (30. März: 13.704) Personen als genesen und 853 (30. März: 822) als noch infiziert. Da es im Laufe des gestrigen Tages erhebliche Probleme mit der Meldesoftware ISGA (‚InformationsSystemGesundheitsAmt‘) gegeben hat, sind die neuen Fälle nicht beim Landeszentrum Gesundheit (LZG) und dem RKI angekommen. Die LZG-Tabelle weist daher für den Kreis Gütersloh irrtümlich bei den neuen Fällen die Zahl 0 aus. Der heutige Inzidenzwert wurde daher der Fallzahlentabelle des Kreises Gütersloh entnommen. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 31. März laut Kreis Gütersloh 127,6 (30. März: 130,7 laut RKI). Von den 853 noch infizierten Personen befinden sich 802 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 51 Patienten (30. März: 45) stationär behandelt. Davon müssen 6 Personen (30. März: 6) intensivmedizinisch versorgt und 4 von ihnen auch beatmet werden (30. März: 4). Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 80-jährige Person aus Harsewinkel ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 279 Personen (30. März: 278) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 8.30 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

aktuell

Borgholzhausen

304

304

17

17

2

99,6

Gütersloh

4.492

4.475

261

252

100

151,0

Halle (Westf.)

581

580

29

29

18

83,2

Harsewinkel

968

962

93

92

17

197,1

Herzebrock-Clarholz

706

698

78

71

12

191,4

Langenberg

279

279

6

6

5

23,1

Rheda-

Wiedenbrück

2.774

2.770

63

60

40

62,6

Rietberg

1.268

1.267

50

52

11

95,9

Schloß Holte-Stukenbrock

929

923

89

84

29

195,8

Steinhagen

523

520

29

27

15

87,5

Verl

1.128

1.122

84

79

19

173,2

Versmold

648

648

20

20

6

50,4

Werther (Westf.)

257

256

34

33

5

175,7

Kreis GT

14.857

14.804

853

822

279

127,6

Davon genesen

13.725

13.704

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.