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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 182 von 558


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Zehn Teststationen im Kreis Gütersloh geöffnet: DRK bietet Corona-Tests am 1. Mai an

Das Deutsche Rote Kreuz bietet auch am 1.Mai kostenlose Corona-Tests an. Morgen sind im Kreis Gütersloh zehn von 14 Teststationen geöffnet. Getestet wird in den örtlichen Stationen zu den folgenden Zeiten: Langenberg 8 bis 12 Uhr, Schloß Holte-Stukenbrock 9 bis 12 Uhr, Harsewinkel 9 bis 14 Uhr, Werther und Rietberg 10 bis 13 Uhr, Versmold 10 bis 14 Uhr, Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück (nur Drive-In-Station!) 10 bis 16 Uhr, Halle 13 bis 16 Uhr und Steinhagen 13 bis 17 Uhr.

Corona-Testpflicht: Friseure im Kreis Gütersloh bekommen Kunden-Ärger zu spüren

Die Friseure im Kreis Gütersloh haben unter den Corona-Regeln zu leiden. Nach Angaben von Innungs-Obermeister Andreas Drenkelforth von der Kreishandwerkerschaft Gütersloh haben viele Kunden kein Verständnis dafür, dass sie nur mit einem negativen Corona-Test zum Friseur dürfen.

Den Ärger über die Testpflicht bekommen die Friseure zu spüren. Viele Kunden weigern sich, einen offiziellen Corona-Test zu machen und gehen deshalb gar nicht erst zum Friseur. Das sorgt bei den Friseuren wiederum für deutliche Umsatzeinbußen. Manche Friseursalons droht deshalb die Insolvenz. Obermeister Andreas Drenkelforth von der Friseurinnung im Kreis Gütersloh hofft, dass die Kunden künftig mehr bereit sind, einen Corona-Test zu machen.

im Kreis Gütersloh sind bisher 98.500 Menschen gegen Corona geimpft worden

Der Kreis Gütersloh drückt bei den Corona-Schutzimpfungen immer mehr aufs Tempo. Morgen wird bei der Impfkampagne ein ganze besonbderer Tag. Landrat Sven-Georg Adenauer erwartet, dass morgen der 100.000 Mensch im Kreis Gütersloh gegen das Corona-Virus geimpft wird. Aktuell sind es 98.500, davon sind 70.000 im Im Gütersloher Impfzentrum geimpft worden.

Corona-Pandemie: Landrat Adenauer spricht mit Religionsgemeinschaften

Nach den jüngsten Corona-Ausbrüchen hat Landrat Sven-Georg Adenauer mit 20 Vertretern von Religionsgemeinschaften gesprochen. Nicht dabei waren allerdings ausgerechnet einige Religionsgemeinschaften, die man gerne erreicht hätte. Besonders nach dem Fall einer Baptistengemeinde in Schloß Holte-Stukenbrock haben die Religionsgemeinschaften einen schweren Stand. 

Landrat Sven-Georg Adenauer warnte davor, dass sich gesellschaftlich eine negative Stimmung aufbaue. Die Vertreter der Religionsgemeinschaften beklagten dagegen eine mediale Stigmatisierung. Beide Seiten einigten sich darauf, dass man nicht alle über einen Kamm scheren könne. Landrat Adenauer erklärte: Es seien einzelne Gemeinden, die sich nicht an die in der Pandemie notwendigen Regeln halten. Dadurch nähmen die anderen Schaden.

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Nur wenige halten sich nicht an die Regeln – Vertreter beklagen Pauschalisierungen

Landrat Sven-Georg Adenauer hatte Vertreter der Religionsgemeinschaften zum Gespräch über die Ausübung des Glaubens in Zeiten der Corona-Pandemie eingeladen und die Resonanz war groß: Über 20

Vertreterinnen und Vertreter nahmen an der Videokonferenz teil, zu der auch Kreisdirektorin Susanne Koch und Hubert Erichlandwehr, Bürgermeister von Schloß Holte-Stukenbrock und Sprecher der Bürgermeister im Kreis, zugeschaltet waren. Dass ausgerechnet einige Religionsgemeinschaften, die man besonders gerne erreicht hätte, die Einladung ausgeschlagen hatten, war bedauerlich, tat der Veranstaltung aber keinen Abbruch. Vertreter der beiden großen Kirchen waren nicht zu dem Treffen eingeladen.

Adenauer zeigte in dem Gespräch das grundsätzliche Problem auf: Prinzipiell sei fast alles zulässig, was an Religionsausübung geschehe, die genieße einen grundgesetzlichen Schutz. Aber immer wieder käme es in einzelnen Religionsgemeinschaften zu Ausbruchsclustern, weil zu viele Personen zusammen kommen, Abstände nicht eingehalten werden und sonstige Regeln missachtet werden. Er warnte davor, dass sich gesellschaftlich eine negative Stimmung aufbaue. „Es darf nicht zur Spaltung in der Gesellschaft kommen oder gar zur Stigmatisierung. Da müssen auch Sie Ihren Beitrag leisten.“ Die eingeladenen Vertreter der Gemeinden sprachen sich dafür aus, dass man differenzieren müsse zwischen denen, die sich an die Regeln halten und jenen, die es nicht tun. Sie fühlen sich selbst zu einem großen Teil in ein falsches Licht gerückt und beklagten mediale Stigmatisierung. Sie riefen dazu auf, bei aller Kritik keine Pauschalisierungen zu äußern. So wenig, wie „die Politiker“ alle in der Pandemie versagen würden so wenig könne man davon sprechen, dass „die Religionsgemeinschaften“ sich alle nicht an die Regeln halten würden.

Adenauer forderte eindringlich dazu auf, im Fall von Infektionen unter Gemeindemitgliedern mit dem Gesundheitsamt zu kooperieren. Nur wenn man die Kontaktdaten erfasse und im Ausbruchsfall auch offen lege, könne man Infektionsketten wirksam durchbrechen. Grundsätzlich müsse die Zahl der Veranstaltungen auf ein Mindestmaß reduziert werden und sich noch konsequenter an die Hygienekonzepte gehalten werden, so der Landrat. Innerhalb der Diskussionsrunde wurde eingeräumt, dass auch Fehler passiert seien und es wurde Besserung gelobt.

Zusammenfassend formulierten die Eingeladenen, dass sie sich über das Gesprächsangebot gefreut haben und sie die Gelegenheit gehabt hatten, selbst das Wort zu ergreifen und Gehör zu finden. Im Ergebnis sprachen sich alle Teilnehmer dafür aus, gemeinsam diese Pressemitteilung herauszugeben, in der vor allem eine Botschaft von zentralen Bedeutung sei: „Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, sondern muss differenziert betrachten, wie im Einzelfall die Religion ausgeübt wird“, fasst Adenauer zusammen. Es seien einzelne Gemeinden, die sich nicht an die in der Pandemie notwendigen Regeln halten. Dadurch nähmen die anderen Schaden. Der Landrat forderte die Kooperation in der Pandemie von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein und sie wurde ihm zugesagt. Die Teilnehmer der Videokonferenz werden sich weiter dafür einsetzen, dass die Hygienekonzepte genau eingehalten werden.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.