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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 177 von 314


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Nur noch ein Corona-Patient auf der Intensivstation - RKI-Wert leicht gestiegen

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Nur noch ein Patient auf der Intensivstation

 

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 11. Juli, 0 Uhr, 2.542 (10. Juli: 2.532) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.998 (10. Juli: 1.992) Personen als genesen und 524 (10. Juli: 520) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 26,9 (10. Juli: 25,8), Stand 11. Juli, 0 Uhr. Von den 524 noch infizierten Personen befinden sich 515 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 9 Patienten (10. Juli: 10) stationär behandelt. Davon wird 1 Person (10. Juli: 3) intensivpflegerisch versorgt. Beatmet wird derzeit kein Patient (10. Juli: 1). Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen (4. bis 10. Juli) wurden 24 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden keine Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem RKI – sie ist gleichlautend zu der gestern, 10. Juli: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Die aktuellen Fallzahlen aus allen Städten und Gemeinden im Kreis Güttersloh gibt es hier.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag, nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

Borgholzhausen

30

30

1

1

0

Gütersloh

685

691

186

188

2

Halle (Westf.)

55

55

2

2

5

Harsewinkel

114

113

11

13

1

Herzebrock-Clarholz

136

134

26

25

0

Langenberg

79

79

19

19

0

Rheda-Wiedenbrück

991

977

224

216

0

Rietberg

149

149

27

27

0

Schloß Holte-Stukenbrock

43

43

4

4

1

Steinhagen

70

70

8

8

8

Verl

116

117

10

11

0

Versmold

51

51

6

6

0

Werther (Westf.)

23

23

0

0

3

Summe

2542

2532

524

520

20

Davon genesen

1998

1992

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

 

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

Anmerkungen zur Datenqualität: Vollständigkeit der Daten: Im Rahmen des COVID-19-Ausbruchs im Zusammenhang mit der Fa. Tönnies kommt es im Kreis GT aktuell zu Verzögerungen bei der Zuordnungen von Laborbefunden zu Personen, vor allem zu Tönnies-Mitarbeitern. In Folge kommt es zu Verzögerungen bei der Fall-Eingabe in die Datenbank. Die vom Kreis veröffentlichten Daten umfassen alle COVID-19-Diagnosen, die klar Personen zugeordnet werden können und sind frei von Falldopplungen (mehrere Befunde, die sich auf eine Person beziehen). Eine stetige Verbesserung der Vollständigkeit wird angestrebt.

Anmerkung zur den Daten des LZG: Abweichungen zwischen der Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT DB, resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Schwankungen in den Daten nach Städten/Gemeinden: Aufgrund von Quarantäne-bedingten Verlegungen kann es von Tag zu Tag auch zu Anstiegen der Fallzahlen der einzelnen Städte und Gemeinden kommen, die nicht als Neuinfektionen interpretiert werden dürfen. Die Zahl der neu-diagnostizierten Fälle pro Stadt oder Gemeinde gehen aus den nicht-öffentlichen Quarantäne-Listen hervor.

Tönnies darf Betrieb weiter hochfahren - 1.000 Beschäftigte sollen festangestellt werden

Der Tönnies-Konzern in Rheda darf seinen Betrieb langsam wieder hochfahren. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hat in Abstimmung mit dem Land, der Bezirksregierung und dem Kreis weitere Ausnahmegenehmigungen erteilt.

Der Tönnies-Konzern darf jetzt den Versand, die Transport-Logistik und das Logistikzentrum wieder aufnehmen. Das bedeutet, dass dort nur Beschäftigte arbeiten dürfen, die nicht unter Quarantäne stehen und die einen negativen Corona-Test vorlegen können. Die Mitarbeiter dürfen sich nur in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen bewegen – das wird durch die Ordnungsbehörde kontrolliert.

Ab Montag (13. Juli)  untersuchen Experten der Uni Bonn die Filtertechnik in der Tönnies Produktion. Die Technik soll an diesem Wochenende eingebaut werden. Bis nächste Woche Freitag muss die Fleischproduktion bei Tönnies in Rheda laut Verfügung noch stillstehen.

Werkverträge in Kernbereichen sollen abgeschafft werden

Der Fleischkonzern will eigenen Angaben zufolge mit dem Kapitel Werkverträge abschließen – zumindest in Kernbereichen der Fleischgewinnung. Bis Ende des Jahres will das Unternehmen alle Werkverträge in den Bereichen Schlachtung, Zerlegung und Verarbeitung abschaffen.

Im ersten Schritt sollen bis 30. September die ersten 1.000 Beschäftigte festangestellt werden. Tönnies reagiert damit auf die Kritik an dem System, mit Werkverträgen die Lohnkosten zu drücken. Und der Konzern kommt dem Bundeskabinett zuvor – denn das hatte beschlossen, Werkverträge ab Januar nächsten Jahres zu verbieten

Gütersloher ab heute wieder in Niedersachsen und Schleswig-Holtstein willkommen

Nach Mecklenburg-Vorpommern und Bayern dürfen wir ab heute (11. Juli) wieder ganz ohne Auflagen Urlaub in Niedersachsen machen. Einen negativen Corona-Test brauchen wir ab sofort nicht mehr als Eintrittskarte.

Auch Urlaub in Schleswig-Holstein geht ab heute wieder ohne negativen Test und Quarantäneverpflichtung. Und auch Österreich kündigte an, dass Menschen aus dem Kreis bald wieder ohne Einschränkungen einreisen dürfen. Aktuell hat Österreich für den Kreis Gütersloh noch die Sicherheitsstufe 5 verhängt. Damit steht unser Kreis weiter in einer Reihe mit der chinesischen Hubei und der Lombardei.  

Tönnies und Subunternehmer wollen Lohnkosten vom Land zurück

Schickt ein Gesundheitsamt die Mitarbeiter einer Firma in Quarantäne, kann das Unternehmen die Erstattung der Löhne vom Land beantragen. Tönnies hat das jetzt gemacht – und entsprechende Anträge beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe gestellt.

Der Konzern löst damit Kritik aus – vor allem in der Politik. Katja Mast, Vize-Chefin der SPD-Bundestagsfraktion sagte, es sei ein Unding Lohnkostenerstattung vom Land zu fordern, Tönnies habe Gütersloh den Lockdown gebracht. Infektionsgeschehen und Geschäftsmodell hängten zusammen. Es könne nicht sein, dass diejenigen, die das Geld damit verdient haben, jetzt andere dafür zahlen lassen wollten, so Mast.

Noch keine Kurzarbeit

Nach eigenen Angaben hat der Konzern bislang keine Kurzarbeit beantragt. Ein Tönnies-Sprecher sagte, dass sollte dieser Schritt nötig werden, würden die Gehälter der Beschäftigten bei Subunternehmen auf 100 Prozent aufgestockt. Wann die Produktion am Stammwerk in Rheda ihren Betrieb wieder aufnimmt, ist weiter unklar. Die offzielle Schließungsverfügung gilt noch bis kommende Woche Freitag (17. Juli).

 

 

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.