Responsive image

on air: 

Mario Alexander Unger
---
---
Mikroskop_Labor_Probe
Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 172 von 459


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Gütersloher Impfzentrum: Mehr als 1.000 über 80-jährige haben ihre Termine

Nach aktuellem Stand haben im Kreis Gütersloh schon mehr als 1.000 über 80-jährige ihren Corona-Impftermin. Der Start der Terminvergabe heute war schleppend gestartet, die Hotline und die Website waren stark überlastet. Laut Kreis werde sich der Anmeldeprozess nach und nach entzerren.

Hier die ausführliche Pressemitteilung des Kreises Gütersloh:

Nachdem zunächst die Überlastung der Buchungssysteme für eine sehr zögerliche Vergabe der Impftermine für die über 80-Jährigen gesorgt hat, ist die Zahl der vergebenen Termine im Laufe des Nachmittags deutlich nach oben gegangen. Stand 17 Uhr sind rund 2.200 Termine für die Erst- und Zweitimpfung für Personen aus dem Kreis Gütersloh vergeben worden. Damit haben rund 1.100 Personen ihre Termine abmachen können. Gegen 14 Uhr waren es lediglich 194 gewesen.

Der Kreis Gütersloh bittet darum, es weiterhin auf einem der beiden Anmeldewege zu versuchen. Der Anmeldeprozess werde sich nach und nach entzerren. Durch einen großen Ansturm der Impfwilligen waren sowohl die telefonische Anmeldung der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116117 als auch die Online-Anmeldeseite unter www.116117.de stark überlastet. Nur über diese beiden Möglichkeiten kann man sich einen Impftermin sichern. Thema in den Sozialen Medien war es im Tagesverlauf immer wieder, dass Eheleute gerne einen gemeinsamen Termin buchen wollen. Dies ist nur über die telefonische Anmeldung möglich. Frei geschaltet hat das Impfzentrum zunächst Impftermine für die Erstimpfung bis zum 19. März, Zweitimpfungen kann man sogar bis zum 4. April buchen. Die Zahl der frei geschalteten Termine richtet sich nach der Zahl der vom Land NRW zur Verfügung gestellten Impfdosen: Für die ersten acht Wochen kalkuliert die Leitung des Impfzentrums mit rund 228 pro Tag. Es sind also bereits über 10.000 Impftermine freigeschaltet. So bald neue Lieferzusagen des Landes eingegangen sind, werden weitere Impftermine frei geschaltet.

Inzidenz im Kreis Gütersloh weiter unter 100

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 25. Januar, 0 Uhr, 12.318 (24. Januar: 12.315) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.615 (24. Januar: 11.548) Personen als genesen und 490 (24. Januar: 554) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 25. Januar laut RKI 94,0 (24. Januar: 94,5). Von den 490 noch infizierten Personen befinden sich 417 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 73 Patienten (24. Januar: 73) stationär behandelt. Davon müssen 5 Personen (24. Januar: 5) intensivmedizinisch versorgt und auch beatmet werden (24. Januar: 5). Es hat keinen weiteren Todesfall gegeben. Seit Beginn der Pandemie sind 213 Personen (24. Januar: 213) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

aktuell

Borgholzhausen

227

227

9

10

1

55,3

Gütersloh

3.811

3.808

142

159

77

100,7

Halle (Westf.)

503

503

35

37

17

115,5

Harsewinkel

703

703

25

27

15

50,2

Herzebrock-Clarholz

554

553

17

16

9

89,7

Langenberg

249

249

3

6

3

23,1

Rheda-

Wiedenbrück

2.422

2.423

84

93

24

123,1

Rietberg

1.061

1.060

41

48

10

89,3

Schloß Holte-Stukenbrock

759

759

43

46

20

101,7

Steinhagen

415

415

22

24

13

82,6

Verl

898

899

32

47

13

84,7

Versmold

525

525

23

27

6

64,1

Werther (Westf.)

191

191

14

14

5

79,1

Kreis GT

12.318

12.315

490

554

213

91,8

Davon genesen

11.615

11.548

 

 

 

 

Terminvergabe für die Corona-Impfungen: Stolperstart sorgt für Verwirrung

Der Start der Impftermin-Vergabe und die Überlastung der Hotline sorgt für viel Verwirrung. Rund 80 Bürger sind sogar zum Gütersloher Impfzentrum, um sich zur Corona-Schutzimpfung anzumelden. 

Die Nachfrage ist einfach zu groß. Die Hotline und die Anmeldung im Internet sind zum Start der Terminvergabe ziemlich überlastet. Der Kreis Gütersloh bittet um Geduld und darum, nicht zum Impfzentrum zu fahren. Dort kann man auch keine Termine vereinbaren. Ein Besuch dort lohnt sich nur, wenn man einen Impftermin hat. Die Anmeldungen laufen nur per Telefon und über das Internet. Nach dem verstolperten Start ist die Unsicherheit groß.

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

Start der Impfterminvergabe: Hotline und Portal überlastet

Geduld haben und nicht zum Impfzentrum fahren

Gütersloh. Um einen Impftermin vereinbaren zu können, muss man sich an den von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vorgegebenen Ablauf halten. Das bedeutet, Anmeldungen können in Nordrhein-Westfalen seit heute, 25. Januar online unter www.116117.de und unter folgenden Telefonnummern erfolgen: 116 117 und 0800 116 117 02 (letztere ist ausschließlich für Westfalen-Lippe). Beide Nummern kann man kostenfrei wählen, sie sind täglich zwischen 8 und 22 Uhr besetzt. Darauf weist der Kreis Gütersloh hin, nachdem es am Montag und bereits am Wochenende zuvor zu zahlreichen persönlichen Besuchen und Anrufen bei der Kreisverwaltung gekommen ist.

Bereits am Samstag, 23. Januar, zählte der Sicherheitsdienst am Impfzentrum rund 80 Besucher, die sich über die Impfung informieren oder einen Termin vereinbaren wollten und zahlreiche Fragen hatten. Nicht zuletzt wegen der Überlastung der Impftermin-Hotline und der dazugehörigen Internetseite kam es auch zum Start der Impfterminvergabe am Montag zu zahlreichen persönlichen Nachfragen und Anrufen. Der Kreis Gütersloh bittet die Bürgerinnen und Bürger, von persönlichen Besuchen am Impfzentrum abzusehen. Zudem ist eine Terminvereinbarung unter anderen Telefonnummern als denen, die die KVWL dafür vorgesehen hat, nicht möglich. Man müsse nun Geduld mitbringen, so die Leitung des Impfzentrums.

Oftmals sind in den vergangenen Tagen Senioren direkt mit dem Informations- und Einladungsschreiben zum Impfzentrum gefahren, um vor Ort einen Termin abzumachen. Das geht ausdrücklich nicht, es werden keine Termine vor Ort vergeben. Der Sicherheitsdienst des Impfzentrums hat einige der häufig gestellten Fragen zusammengefasst. Hier die Fragen und Antworten:

  • Wie viele Begleitpersonen kann ich mitbringen? Eine. Diese Person ist Begleitung und Unterstützung, wird aber nicht mitgeimpft. Das steht auch in dem Anschreiben, das an knapp 26.000 über 80-Jährige im Kreis Gütersloh verschickt worden ist. .

  • Wann kann ich Montag hier einen Termin machen? Gar nicht, es gibt keine Terminvergabe vor Ort.

  • Kann ich direkt bis vor das Gebäude fahren? Ja, aber nur zum Zeitpunkt des gebuchten Impftermins.

  • Ab wann kann ich mich impfen lassen? Die Impfungen mit Termin beginnen ab dem 8. Februar. Da jedoch nur eine begrenzte Zahl an Impfdosen zur Verfügung steht, wird die Impfung der über 80-Jährigen sich eine ganze weile hinziehen.

  • Kann ich Montag sofort morgens kommen? Nein, siehe oben. Ein Besuch des Impfzentrums lohnt sich nur für denjenigen, der einen Impftermin abgemacht hat.

  • Auf den Schreiben ist es falsch ausgeschildert, wir waren erst am Flughafen. Das ehemalige Kasernengelände ist zugegebener Maßen groß, aber das Impfzentrum eigentlich nicht zu verfehlen. Es liegt direkt an der Marienfelder Straße (Hausnummer 351) ein paar hundert Meter neben der Hauptzufahrt des Kasernengeländes. Die Lagebeschreibung im Anschreiben ist korrekt. Das Impfzentrum ist ausgeschildert.

Im Kreis Gütersloh sind 2020 mehr Menschen gestorben

Die Corona-Pandemie sorgt für eine höhere Sterblichkeit im Kreis Gütersloh. Nach Angaben des statistischen Landesamtes sind im vorigen Jahr 3.835 Menschen gestorben. Das sind mehr Menschen als in den Jahren davor. Besonders in den Monaten mit hohen Corona-Infektionszahlen ist auch die Sterberate höher. Das gilt für März und April aber vor allem für den Dezember, in dem 404 Menschen gestorben sind. In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es einen ähnlichen Trend. Wenn man die vergangenen fünf Jahre im Kreis Gütersloh vergleicht, gibt es nur im Jahr 2018 fast so viele Todesfälle wie 2020. In den anderen Jahren sind die Sterbezahlen deutlich niedriger.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.