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Monika Olszewski
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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 172 von 314


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Quarantäne für die meisten Tönnies-Mitarbeiter endet

Für die allermeisten der Tönnies-Mitarbeiter endet übermorgen (17.07.) nach vier Wochen die Quarantäne. Das hat der Kreis jetzt bekanntgegeben. Am Freitag um Mitternacht endet die allgemeine Quarantäne-Verfügung des Landes.

Nur diejenigen, die sich während der Quarantäne angesteckt haben, oder ihre engen Angehörigen müssen weiter in Selbstisolation bleiben. Sie haben einen schriftlichen Quarantänebescheid bekommen. Von vielen der Tönnies-Mitarbeiter, die durch die Verfügung des Landes in Quarantäne mussten, fehlen dem Kreis nach eigener Angabe nach wie vor die Kontaktdaten. Deshalb hätte man nicht alle Betroffenen informieren können.

Tönnies in Rheda darf wieder schlachten

Tönnies darf in Rheda wieder schlachten. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hat den angeordneten Produktionsstopp für die Schlachtung und die Blutverarbeitung ab sofort aufgehoben. Damit kann Deutschlands größtes Schlachtunternehmen, vier Wochen nach dem massenhaften Coronaausbruch, wieder Tiere von Landwirten annehmen und die Produktion schrittweise hochfahren. Insgesamt dürfen damit 600 Beschäftigte ihre Arbeit wieder starten.

Für die Zerlegung der Tiere gab es von der Stadt Rheda-Wiedenbrück für Tönnies vorerst noch keine Genehmigung. Dieser Produktionsteil soll morgen erst noch von Experten begutachtet werden. Die Gutachter gucken sich unter anderem Trennelemente aus Plexiglasscheiben an. Laut Stadt Rheda-Wiedenbrück soll der Bereich am Freitag zunächst in einem Probebetrieb wieder aufgenommen werden.

Am Montag erst durfte das Tönnies-Tochterunternehmen Tillman`s Convenience den Betrieb wieder aufnehmen, für den 2.000 Beschäftigte arbeiten.

Nach dem erlaubten Neustart bei Tönnies fordert Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser eine Kehrtwende. Ein „Weiter so“ könne und dürfe es nicht geben - zum Schutze der Menschen und zum Schutze der Tiere, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Wenn der Ausfall eines Glieds reiche, die ganze Kette ins Stocken zu bringen, sei das System nicht gesund. Tönnies stelle allein etwa 40 Prozent der Schlachtkapazitäten in NRW.

 

 

Sieben-Tage-Inzidenz geht zurück auf 21,4

Presemitteilung des Kreises

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 15. Juli, 0 Uhr, 2.566 (14. Juli: 2.562) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 2.313 (14. Juli: 2.298) Personen als genesen und 233 (14. Juli: 244) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 15. Juli 21,4 (14. Juli: 25,0). Von den 233 noch infizierten Personen befinden sich 227 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 6 Patienten (14. Juli: 6) stationär behandelt. Davon werden 2 Personen (14. Juli: 2) intensivpflegerisch versorgt. Beatmet wird derzeit 1 Patient (14. Juli: 1). Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

 

In den vergangenen 7 Tagen (8. bis 14. Juli) wurden 16 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 6 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Zusammenarbeit mit dem RKI: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag, nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

Borgholzhausen

30

30

1

1

0

Gütersloh

693

687

79

80

2

Halle (Westf.)

55

55

0

1

5

Harsewinkel

112

112

3

4

1

Herzebrock-Clarholz

138

138

15

19

0

Langenberg

82

83

5

6

0

Rheda-Wiedenbrück

1006

1005

107

105

0

Rietberg

144

147

8

10

0

Schloß Holte-Stukenbrock

44

43

3

3

1

Steinhagen

70

70

4

5

8

Verl

118

118

5

6

0

Versmold

51

51

3

4

0

Werther (Westf.)

23

23

0

0

3

Summe

2566

2562

233

244

20

Davon genesen

2313

2298

 

 

 

Und hier weitere Meldungen zur aktellen Lage rund um das Coronavirus.

Nächste Demo in Rheda-Wiedenbrück: Protest gegen Tönnies geht weiter

Der massive Corona-Ausbruch hat den Protest gegen den Fleischkonzern deutlich verschärft. Am Freitag will ein Aktivbündnis vor dem Werkstor in Rheda-Wiedenbrück demonstrieren. Die Linke fordert die Schließung des Schlachtbetriebs. 

Die Organisatoren erwarten 150 Demonstranten vor dem Tönnies-Werkstor. Das Bündnis aus Klimaschützern und Tierschützern protestiert gegen die Wiedereröffnung von Tönnies. Die Demo ist Freitag von 16 bis 18 Uhr geplant. Die Linke fordert die Schließung des Schlachtbetriebs und den Rücktritt von Clemens Tönnies. Für die linke Spitzenkandidatin für den Kreistag, Gloria Strothmann, ist die Fleischindustrie mitverantwortlich für die Klimakatastrophe.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.