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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 156 von 425


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Kreis Gütersloh hebt Ausgangssperre ab Montag auf

Der Kreis Gütersloh hat die Ausgangsbeschränkung ab Montag aufgehoben. Dann tritt die Corona-Verordnung des Landes in Kraft. Der Inzidenzwert im Kreis liegt seit Tagen unter der 200er- Marke. Das sei keine Voraussetzung, um die Allgemeinverfügung weiter zu verlängern, so eine Kreis-Sprecherin im Radio Gütersloh Gespräch. Deshalb verzichtet der Kreis ab Montag auf die Ausgangssperre. Aber: Man werde die weitere Entwicklung genau beobachten – besonders auch, weil über die Feiertage weniger getestet wurde. Wenn sich die Corona-Situation wieder verschärfen sollte, dann will der Kreis mit entsprechenden Maßnahmen gegensteuern.

 

 

Meldung des Kreises Gütersloh:

„Gestern hat das Land NRW die Bund-Länder-Vereinbarung zum Schutz vor Corona in eine Verordnung umgesetzt. Sie tritt am 11. Januar in Kraft. Zum selben Zeitpunkt läuft die Allgemeinverfügung des Kreises Gütersloh aus, die infolge der Inzidenzen über 200 seit dem 28.Dezember gilt. Aktuell liegen die Voraussetzungen für den Erlass einer weiteren, sich unmittelbar anschließenden Allgemeinverfügung nicht vor. Denn die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Gütersloh liegt – auch angesichts der reduzierten Testungen über die Feiertage - bereits seit mehreren Tagen unter 200. Vor diesem Hintergrund wird der Kreis Gütersloh zunächst weiter beobachten, wie sich die 7-Tages-Inzidenz im Rahmen des nun „normalen“ Testgeschehens entwickelt. Nur auf dieser Grundlage kann man dann wirklich verlässlich und gerichtsfest beurteilen, welche Maßnahmen neben dem strengen Lockdown weiterhin erforderlich sind. Der Spielraum für zusätzliche angemessene Maßnahmen wird durch die weiteren Verschärfungen der Coronaschutzverordnung immer kleiner.“

 

130 weitere Corona-Infektionen im Kreis Gütersloh, sechs weitere Tote

Dem Kreis Gütersloh sind 130 weitere Corona-Infektionen gemeldet worden. Sechs weitere ältere Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sind gestorben: In Harsewinkel, Gütersloh, Halle, Rietberg und Rheda-Wiedenbrück. In den Krankenhäusern werden 118 Corona-Patienten behandelt, zehn von ihnen auf Intensivstationen. 

 

 

Meldung des Kreises Gütersloh:

„Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 8. Januar, 0 Uhr, 11.437 (7. Januar: 11.307) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 10.160 (7. Januar: 9.973) Personen als genesen und 1.111 (7. Januar: 1.174) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 8. Januar 175,1 (7.Januar: 178,7). Von den 1.111 noch infizierten Personen befinden sich 993 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 118 Patienten (7. Januar: 119) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (7. Januar: 11) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden (7. Januar: 10).

Es hat sechs weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind vier über 80-jährige aus Harsewinkel, Gütersloh, Halle und Rietberg, eine über 70-JährigePerson aus Verl und eine über 90-jährige Person aus Rheda-Wiedenbrück.

Seit Beginn der Pandemie sind 166 Personen (7.Januar: 160) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

aktuell

Borgholzhausen

210

209

41

43

0

232,3

Gütersloh

3.540

3.500

373

390

53

199,4

Halle (Westf.)

451

439

49

51

15

129,4

Harsewinkel

665

659

75

80

14

170,0

Herzebrock-Clarholz

522

519

52

58

7

161,5

Langenberg

240

239

20

25

2

115,5

Rheda-Wiedenbrück

2.282

2.271

133

152

17

151,4

Rietberg

985

966

118

122

8

241,5

Schloß Holte-Stukenbrock

693

672

85

79

19

229,7

Steinhagen

378

372

38

41

12

82,6

Verl

834

832

55

61

12

103,9

Versmold

465

457

61

60

3

174,0

Werther (Westf.)

172

172

11

12

4

70,3

Summe

11.437

11.307

1.111

1.174

166

 

Davon genesen

10.160

9.873

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

 

Anscheinend doch keine verpflichtende 15-Kilometer-Bewegungseinschränkung

Die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist da – und die sorgt direkt für eine Überraschung. Die viel diskutierte 15-Kilometer-Bewegungseinschränkung wird in NRW anscheinend nicht umgesetzt.

Bund und Länder hatten beschlossen in Corona-Hotspots den Bewegungsradius einzuschränken. Gelten soll das ab einer Inzidenz von 200 – der Beschluss sorgte auch bei unseren Hörern für viele Fragen. Die gute Nachricht ist: Die Bewegungseinschränkung ist in NRW kein Muss. Das Land NRW überlässt es den Kreisen und Städten selbst, zusätzliche Schutzmaßnahmen zu prüfen und anzuordnen. Heißt im Klartext: Knacken wir die 200, dann kann der Kreis Gütersloh selbst entscheiden. Heute ist der Inzidenzwert bei 175.

Die neue Coronaschutzverordnung gilt ab Montag. Dann gilt allerdings: Treffen von einem Haushalt plus einer Person – und diese eine Person darf die von ihr zu betreuenden Kinder bei sich haben.

Die komplette Corona-Schutzverordnung des Landes NRW gibt es hier.

Trotz Corona: Zahl der Hochzeiten im Gütersloher Standesamt 2020 relativ konstant

Paare, die vergangenes Jahr geheiratet haben, mussten große Herausforderungen stemmen: Wegen Corona wurden Hochzeiten verschoben oder ganze Feiern sogar abgesagt. Zeitweise durften sie keine Gäste ins Gütersloher Standesamt einladen. Trotzdem haben vergangenes Jahr im Gütersloher Standesamt fast 400 Paare geheiratet. Damit ist die Zahl der Trauungen nach Angaben der Stadt relativ konstant geblieben.

 

Meldung der Stadt Gütersloh:

"Eine Hochzeit im Corona-Jahr 2020 stellte viele Paare vor besondere Herausforderungen: Die Anzahl der Gäste musste oftmals reduziert oder ganze Feiern abgesagt werden. Zeitweise konnten Paare auch im Gütersloher Standesamt keine Gäste mitbringen. Entgegen einem bundesweiten Trend ist die Anzahl der geschlossenen Ehen im Jahr 2020 im Gütersloher Standesamt jedoch nicht deutlich zurückgegangen, sondern relativ konstant geblieben: 2020 heirateten 396 Paare. 2019 waren es 440.

„Es wurde und wird weiterhin gern und viel im Standesamt Gütersloh geheiratet“, unterstreicht Claudia Wiegelmann, Teamleiterin im Standesamt der Stadt. „Wir sind mit unserem Trausaal in diesen besonderen Zeiten gut aufgestellt und können den Wünschen der Paare trotz Hygienekonzepten gut nachkommen.“ Der Durchschnittswert von rund 400 Eheschließungen mit Abweichungen nach oben und unten von etwa 40 Hochzeiten pro Jahr konnte sich trotz der Auswirkungen der Pandemie halten. 38 Eheschließungen mit Auslandsberührung gab es im Jahr 2020 weniger. Gründe dafür waren die weltweiten Einschränkungen, die es den Paaren erschwerten, ausländische Unterlagen und Urkunden einzureichen, sowie Schwierigkeiten bei der Einreise. Außerdem verschoben rund 40 Paare ihre geplante Hochzeit aufgrund der Corona-Einschränkungen um ein ganzes Jahr. Von den 396 durchgeführten Eheschließungen waren sieben gleichgeschlechtlich, 2019 waren es zehn.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gütersloher Standesamts bedeutete diese besondere Situation eine intensive Betreuung der Paare. Telefonisch wurde das Vorgehen oft mehrmals vorab abgesprochen. „Gerade im Frühjahr und in der Adventszeit musste das Geschehen täglich analysiert, mussten Konzepte erarbeitet und umgesetzt werden“, so Wiegelmann. Oft konnten die Paare nur sehr kurzfristig darüber informiert werden, wie ihre Hochzeit ablaufen würde. Trotz all der zuvor nie dagewesenen Umstände hätten viele der Paare jedoch im Anschluss zurückgemeldet, dass sie ihre Hochzeit zu dritt (mit Standesbeamtin und Paar) oder im kleinen Kreis als sehr persönlich und entspannt empfunden haben, erzählt die Teamleiterin."


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.