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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 153 von 575


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

500 Gütersloher Klassenräume bekommen Luftfilter

Die Stadt Gütersloh stattet 500 Klassenräume mit mobilen Luftfiltern aus. Die mobilen Geräte sollen in allen städtischen Grundschulen und in den Klassen 5 und 6 aufgestellt werden. Die Stadtschulpflegschaft Gütersloh hat den Stein ins Rollen gebracht. Sie sammelte rund 100.000 Euro für Luftfilter in Klassenräumen. Die Stadtverwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von einer Million Euro. Das Geld soll aus neuen Fördertöpfen von Bund und Land kommen, und auch die Stadt Gütersloh will Geld in die Hand nehmen. Die Luftfilter sollen so schnell wie aufgestellt werden. Das geschieht nach Einschätzung der Verwaltung frühestens im Herbst.

 

Meldung der Stadt Gütersloh:

"Die Stadt Gütersloh will kurzfristig alle Klassenräume der Grundschulen und der Jahrgänge fünf und sechs an weiterführenden Schulen mit mobilen Luftfiltergeräten ausstatten. Das gaben jetzt Bürgermeister Norbert Morkes und Henning Matthes als zuständiger Beigeordneter für die Gütersloher Schulen in einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem Vorsitzenden der Stadtschulpflegschaft Sven Ortmann bekannt. Entschieden werden soll darüber in einer Sondersitzung des Rates am 30 Juli (16 Uhr Kleiner Saal der der Stadthalle und im Livestream unter www.politik.guetersloh.de).

Die Ausstattung der Grundschulen und der beiden ersten Jahrgänge der weiterführenden Schulen würde die Altersgruppe von Kindern bis zwölf Jahren umfassen – die Gruppe, der voraussichtlich auch in absehbarer Zeit kein Impfstoff zur Verfügung steht. Hintergrund dieser Maßnahme ist die aktuelle Stellungnahme des Bundesumweltamtes zu mobilen Lüftungsanlagen in Schulen, in der für Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit als Alternative zum Einbau von fest installierten Lüftungsanlagen, der Einsatz von mobilen Luftreinigern empfohlen wird. „Fachgerecht positioniert und betrieben ist ihr Einsatz wirkungsvoll, um während der Dauer der Pandemie die Wahrscheinlichkeit indirekter Infektionen zu minimieren“, so das Bundesumweltamt.

Zudem kündigte nach Bayern und Baden-Württemberg nun auch Nordrhein-Westfalen eine Neuauflage eines Lüftungsprogramms für Schulen an. Die Landesregierung NRW hat am Freitag, 16. Juli 2021 beschlossen, ein weiteres Lüftungsprogramm für Schulen und Kindertagesbetreuung in einer Höhe von bis zu 90,4 Mio. Euro aufzulegen. Zielgruppe sind hier insbesondere Schüler und Schülerinnen bis 12 Jahre, die auf absehbare Zeit keine Möglichkeit eines Impfangebotes erhalten werden. Neben den weiterhin unverzichtbaren Hygienemaßnahmen (AHA) und dem regelmäßigen Fensterlüften können mobile Luftreiniger einen Beitrag zur Sicherung des Schulbesuchs leisten.

„Die Diskussion um die Wirkung von mobilen Luftfiltern wird nach wie vor kontrovers und auch emotional geführt,“ sagt Bürgermeister Norbert Morkes. „Aber entscheidend ist für uns als Stadt, dass wir alles tun, um das Ansteckungsrisiko für unsere Kinder im Unterricht – wo möglich – zu minimieren und zu verhindern. Und da wir weder kurzfristig noch absolut sicher feststellen können, in welchen Klassenräumen für unter 12-Jährige die Fensterlüftung ausreicht, haben wir uns entschlossen, der Politik diesen Weg vorzuschlagen. Wir freuen uns, dass wir die Stadtschulpflegschaft hier an unserer Seite haben.“

Die Stadtschulpflegschaft hatte in den vergangenen Wochen bereits Spenden in Höhe von 100 000 Euro für den Einbau von mobilen Luftfilteranlagen gesammelt. Für den Vorsitzenden Sven Ortmann und seine Stellvertreterin Verena Ahnepohl ist das eine Nachricht, „über die wir sehr froh und dankbar sind.“ Ortmann: „Ein Teil der Fördervereine der Schulen in Gütersloh wird erst nach den Sommerferien mit dem Spenden sammeln anfangen können. Die Schulen die schon vor den Sommerferien über die Elternschaft mit dem Spendensammeln begonnen haben, haben schon eine unglaubliche Leistung vollbracht und ihnen ist unser großer Dank und Respekt sicher. Wir sind ob der großen Bereitschaft diese Aktion zu Unterstützen immer wieder begeistert.“ Des Weiteren hätten ortsansässige Unternehmen, Stiftungen und auch einige Privatpersonen tatkräftig unterstützt, auch dafür sagte der Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft herzlichen Dank. Man werde wir nicht müde werden und weiterhin aktiv bleiben, um auch die anderen Klassenräume mit Luftreinigern auszustatten, wenn dieses von den Schulen und Eltern gewünscht wird.

Bei der Umsetzung wären etwa 500 Klassenräume in Gütersloh mit mobilen Luftfilteranlagen ausgestattet. „Wir haben uns als Schulträger entschieden und möchten die Ausstattung nun mit Priorität voranbringen,“ erklärt Schul-Beigeordneter Henning Matthes. „Deshalb haben wir jetzt zur Sondersitzung des Rates eingeladen. Nach einer Ratsentscheidung werden wir kurzfristig in die Beschaffung einsteigen. Die Zeit drängt, wenn wir zum Herbst, wenn wieder mit steigenden Infektionszahlen gerechnet werden muss, Luftreiniger in die Schulen bringen möchten. Und natürlich werden wir die für diesen Zweck ausgelobten Förderprogramme von Bund und Land möglichst ausschöpfen.“

Rund 900 000 Euro abzüglich der Fördermittel müssten insgesamt im städtischen Haushalt bereitgestellt werden, den Grundstock hat die Stadtschulpflegschaft mit der Spendenzusage von 100 000 Euro gelegt. Dafür dankten Bürgermeister Morkes und Beigeordneter Matthes im Pressegespräch ausdrücklich, wobei die Stadt sich zudem bereit erklärt hat, auch die Wartungskosten für die gespendeten Geräte zu übernehmen. "

Corona-Zahlen im Kreis Gütersloh

Meldung Kreis Gütersloh:

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 23. Juli, 0 Uhr, 20.122 (22. Juli: 20.116) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 6 Fälle mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. 19.720 (22. Juli: 19.718) Personen gelten als genesen und 83 (22. Juli: 79) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 23. Juli laut RKI 10,7 (22. 10,4).

Noch hat das NRW-Gesundheitsministerium nicht entschieden, ob der Kreis Gütersloh in der sogenannten Stufe 0 bleibt oder ab wann wieder die Regelungen der Stufe 1 gelten. Hintergrund: Am Mittwoch, 21. Juli, lag die Inzidenz aufgrund eines Übermittungsproblems laut RKI bei 8,8. Die Werte des RKI sind maßgeblich für die Einstufung. Ohne diesen einen Tag unter 10 hätte der Kreis Gütersloh in acht Tagen in Folge bis zum heutigen Freitag die Inzidenz von 10 überschritten. Das MAGS hatte angekündigt, am Samstag zu entscheiden, wie es die Situation bewertet. Folgende Möglichkeiten stehen zur Disposition: Am gestrigen Donnerstag startete die Zählung der acht Tage wieder bei Null. Das MAGS erwägt aber auch eine Verkürzung der Frist. Dann rutscht der Kreis Gütersloh nicht nach acht Tagen, sondern nach drei Tagen mit einer Inzidenz über 10 in die Stufe 1. Vorausgesetzt, die Inzidenz am Samstag läge auch über 10, dann würde in diesem Fall ab Montag, 26. Juli, die Regelungen der Stufe 1 gelten.

 

Von den aktuell 83 noch infizierten Personen befinden sich 82 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser wird derzeit 1 Patient (22. Juli: 1) stationär behandelt. Seit Beginn der Pandemie sind 319 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

 

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

Aktuell

(laut Kreis

Gütersloh)

Borgholzhausen

361

361

0

0

2

0,0

Gütersloh

6.073

6.066

29

22

113

13,9

Halle (Westf.)

812

810

8

8

21

27,8

Harsewinkel

1.508

1.508

1

1

20

0,0

Herzebrock-Clarholz

884

882

3

2

13

12,5

Langenberg

383

383

0

0

5

0,0

Rheda-

Wiedenbrück

3.787

3.788

4

4

52

2,1

Rietberg

1.710

1.711

12

15

11

6,8

Schloß Holte-Stukenbrock

1.230

1.231

10

11

30

14,9

Steinhagen

703

703

1

1

15

0,0

Verl

1.405

1.405

13

13

22

39,5

Versmold

855

855

1

1

7

0,0

Werther (Westf.)

411

411

1

1

8

0,0

Kreis GT

20.122

20.116

83

79

319

10,7

Davon genesen

19.720

19.718

 

 

 

 

 

 

Existenzsorgen: Händler im Kreis Gütersloh rufen zum Impfen auf

Händler bei uns im Kreis Gütersloh schlagen Alarm: Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen und der offensichtlichen Impfmüdigkeit drohen ihrer Einschätzung nach bald wieder Einschränkungen beim Einkaufen. Eine Plakatkampagne des Handelsverbands Deutschlands will gegensteuern und ruft auf, sich impfen zu lassen. Der Chef der Gütersloher Einzelhändler, Rainer Schorcht, zeichnet ein düsteres Bild: Sollten die Infektionszahlen besonders auch  aufgrund der gefährlichen Delta-Variante weiter steigen, dann drohen wieder Ladenschließungen. Und die würden den Handel massiv gefährden – Existenzen seien dann akut bedroht, so Schorcht. Im Radio Gütersloh Interview sagte er wörtlich: "Bitte lassen Sie sich impfen." Das Impfmobil des Kreises ist weiter unterwegs – heute steht es in Clarholz - alle Infos gibt's hier.

Impfzentrum des Kreises Gütersloh verkürzt Öffnungszeiten

Die Impfbereitschaft geht aktuell zurück – das wirkt sich auch auf den Betrieb des Impfzentrums im Kreis Gütersloh aus: Das Impfzentrum verkürzt seine Öffnungszeiten. Ab Mittwoch wird dort auf einen Einschichtbetrieb umgestellt. Dann könnt Ihr Euch im Impfzentrum von 14 bis 18 Uhr impfen lassen. Am kommenden Montag und auch am kommenden Dienstag bleibt das Impfzentrum des Kreises geschlossen.

 

 

Meldung des Kreises Gütersloh:

"Als Reaktion auf die sinkende Nachfrage nach der Coronaschutzimpfung verkürzt das Impfzentrum des Kreises Gütersloh seine Öffnungszeiten. Dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) folgend fährt der Betrieb an der Marienfelder Straße ab dem kommenden Mittwoch, 28. Juli, auf ein Ein-Schicht-System herunter. Impfwillige Bürgerinnen und Bürger können sich dann nachmittags zwischen 14 und 20 Uhr gegen das Coronavirus impfen lassen. „Das gilt auch für Kurzentschlossene – ein Termin ist nicht erforderlich“, betont Bernhard Riepe, Leiter des Impfzentrums. Wer vormittags einen Termin gebucht hatte und von den Mitarbeitenden des Impfzentrums bisher nicht erreicht wurde, kann auch spontan während der neuen Öffnungszeiten ab 14 Uhr vorbeikommen. Am Montag, 26. Juli, sowie am Dienstag, 27. Juli, bleibt das Impfzentrum geschlossen.

Mit den neuen Öffnungszeiten entfällt eine gesamte Schicht, sodass auch das Personal bis auf die Hälfte reduziert werden kann. Lediglich 350 impfwillige Besucher pro Tag verzeichnete das Impfzentrum in der vergangenen Woche. Sollte die Nachfrage wieder steigen, könne entsprechend schnell darauf reagiert und der Betrieb wieder hochgefahren werden.

Unabhängig davon setzt der Impfbus des Kreises Gütersloh seine Tour durch das Kreisgebiet fort. Alle aktuellen Stationen finden Interessenten online unter www.kreis-guetersloh.de/impfzentrum

Bei weiteren Fragen ist die Impfhotline des Impfzentrums zu den gewohnten Zeiten montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 05241 852960 erreichbar."


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.