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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 131 von 473


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

117 Neuinfektionen im Kreis Gütersloh

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 25. März, 8.30 Uhr, 14.498 (24. März: 14.381) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – 117 mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 13.508 (24. März: 13.474) Personen als genesen und 714 (24. März: 631) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 25. März laut RKI 98,9 (24. März: 85,2). Von den 714 noch infizierten Personen befinden sich 686 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 28 Patienten (25. März: 31) stationär behandelt. Davon müssen 6 Personen (24. März: 4) intensivmedizinisch versorgt und 4 von ihnen auch beatmet werden (24. März: 2). Seit Beginn der Pandemie sind 276 Personen (24. März: 276) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Nach wie vor sind die steigenden Infektionszahlen auf ein weit verbreitetes diffuses Ausbruchsgeschehen und auf Cluster in mehreren Betrieben zurückzuführen. Dabei spielt die britische Virusmutation immer häufiger eine Rolle, die inzwischen auch im Kreis Gütersloh zu der dominierenden Variante geworden ist. Die meisten Ansteckungen verzeichnet der Kreis Gütersloh immer noch im häuslichen und sozialen Umfeld.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 8.30 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

aktuell

Borgholzhausen

297

294

17

18

2

66,4

Gütersloh

4.366

4.331

187

156

100

95,8

Halle (Westf.)

567

564

20

17

18

41,6

Harsewinkel

926

913

87

86

15

143,0

Herzebrock-Clarholz

689

675

65

51

12

341,0

Langenberg

278

277

8

7

5

34,6

Rheda-

Wiedenbrück

2.754

2.747

62

58

40

66,6

Rietberg

1.247

1.240

61

59

11

95,9

Schloß Holte-Stukenbrock

886

877

58

51

29

143,1

Steinhagen

508

504

23

20

15

58,3

Verl

1.098

1.085

81

68

18

134,7

Versmold

640

637

24

22

6

36,6

Werther (Westf.)

242

237

21

18

5

131,8

Kreis GT

14.498

14.381

714

631

276

102,6

Davon genesen

13.508

13.474

 

 

 

 

Stadtwerke Gütersloh mit etwas mehr Gewinn in der Corona-Krise

Die Stadtwerke Gütersloh haben trotz der Corona-Krise etwas mehr Gewinn gemacht. Die Stadtwerke erwirtschafteten einen Überschuss von 3,4 Millionen. Allerdings ist der Umsatz leicht gesunken auf 136 Millionen Euro. 

Mit Strom, Erdgas und Wasser haben die Stadtwerke wieder ordentlich Geld verdient. Einbrüche gab es allerdings bei den Schwimmbädern, die corona-bedingt seit November geschlossen sind, und bei den Verkehrsbetrieben. In Avenwedde-Bahnhof und Teilen von Kattenstroth haben die Stadtwerke den geplanten Glasfaserausbau umgesetzt. Als nächster Bereich ist Sundern-Süd geplant, wo sich mittlerweile genug Kunden für das schnelle Internet der Stadtwerke entschieden haben.

Presseinformation der Stadtwerke Gütersloh:

Stadtwerke-Konzern behauptet stabile

Marktposition in herausfordernden Zeiten

Unter dem Einfluss der Corona-Pandemie hat sich die Unternehmensgruppe Stadtwerke Gütersloh im Geschäftsjahr 2020 den wachsenden Herausforderungen ihrer vielfältigen Geschäftsfelder erfolgreich gestellt. „Die sichere, ressourcenschonende Versorgung mit Energie und Trinkwasser, unser wachsendes Mobilitätsangebot sowie der Glasfaserausbau mittels modernster FTTH-Technologie haben für uns oberste Priorität – erst Recht in Krisenzeiten“, betont Stadtwerke Geschäftsführer Ralf Libuda bei der Vorstellung der Geschäftsergebnisse 2020. Ergänzend fügt er hinzu: „Die sichere Versorgung einer ganzen Stadt ist das oberste Ziel unserer mehr als 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie alle gehen in diesen Zeiten mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein ihrer Arbeit nach.“ Daher steht der aktuelle Konzern-Geschäftsbericht unter dem Motto „Aus Leidenschaft für Ihren Alltag“.

Positiver Jahresabschluss

Mit einem Volumen von 136,4 Millionen Euro lag der Umsatz der Stadtwerke Gruppe mit zwei Prozent leicht unter dem Vorjahreswert von 138,7 Millionen Euro. Nach Ertragssteuern und sonstigen Abgaben ergab sich ein Konzern-Jahresüberschuss von 3,4 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahresüberschuss von 3,3 Millionen Euro erhöhte sich der Gewinn um 0,1 Millionen Euro. So lagen die Ergebnisse der Stadtwerke Gruppe für das Geschäftsjahr 2020 über Planniveau. Die Wertschöpfung aus Konzessionsabgabe und Gewerbesteuer belief sich auf 6,1 Millionen Euro. Sie fließt zu 100 Prozent an die Stadt Gütersloh. Damit leisten die Stadtwerke, im Gegensatz zu überregional tätigen Wettbewerbern, einen wichtigen Beitrag zu einer langfristig stabilen Wirtschaftsentwicklung in der Stadt Gütersloh.

Operativ solides Jahr

„Wir hatten operativ ein solides Jahr und konnten unsere gesteckten Ziele erreichen. Damit setzen wir die positive Konzern-Entwicklung fort“, bilanziert Kai Breiter, Leiter Kaufmännische Dienste der Stadtwerke Gütersloh. Er ergänzt: „Die gesunde Gesamtverfassung des Unternehmens schafft zudem die Voraussetzungen für verstärkte Investitionen in die Gütersloher Infrastrukturen.“

Umsatzplus im Strom- und Wassersegment

„Mit dem Geschäftsergebnis 2020 und unserer Marktposition können wir in einem durch die Corona-Pandemie geprägten Jahr sehr zufrieden sein“, erläutert Kai Breiter weiter. Für das Umsatzplus im Strom- und Wassersegment sind sowohl höhere genehmigte Netzentgelte als auch höhere vereinnahmte Konzessionsabgaben verantwortlich. Der Stromabsatz lag mit 231,9 Millionen Kilowattstunden (kWh) rund 13 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Gasabsatz blieb mit 904,1 Millionen kWh (Vorjahr: 903,9 Mio. kWh) nahezu auf Vorjahresniveau. Der Wasserabsatz stieg mit einem Volumen von 5,6 Millionen Kubikmeter um rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr (2019: 5,5 Mio. m3).

Die Konzessionsverträge der Sparten Strom und Gas wurden von der Stadt Gütersloh für weitere 20 Jahre an die Bietergemeinschaft Stadtwerke und Netzgesellschaft vergeben. Zudem hat sich die Stadt Gütersloh für eine Vertragsverlängerung der Wasserkonzession von 40 Jahren bis zum 31. Dezember 2060 entschieden.

Höchste Qualitätsstandards beim Gütersloher Trinkwasser

Durch die Corona-Pandemie ist die Bedeutung des Trinkwassers als verlässliche Säule der Daseinsvorsorge einmal mehr in den Fokus gerückt. In Gütersloh und der Region sorgen die Stadtwerke mit leistungsfähigen Förder-, Aufbereitungs- und Speicheranlagen für die gute Qualität des Trinkwassers in stets ausreichender Menge. Zum Schutz des Trinkwassers besteht seit 1992 eine enge Kooperation zwischen den Stadtwerken und der heimischen Landwirtschaft mit dem gemeinsamen Ziel einer gewässerverträglichen Landwirtschaft und dem nachhaltigen Schutz des Grundwassers. Darüber hinaus betreiben die Stadtwerke seit 1978 ein eigenes Labor für Trinkwasser und Umweltschutz zur regelmäßigen Kontrolle der hohen Wasserqualität.

Clusterweiser Glasfaserausbau vorangetrieben

Die Bedeutung der Digitalisierung und der Bedarf an hohen Bandbreiten ist spätestens seit der Corona-Pandemie in den Köpfen der Bevölkerung angekommen. Nach pandemiebedingter leichter Verzögerung, startete der clusterweise Glasfaserausbau im zweiten Quartal 2020 sehr erfolgreich in Teilen von Kattenstroth und in Avenwedde Bahnhof. Hier schaffen die Stadtwerke Gütersloh gemeinsam mit ihren Tochterfirmen BITel Gesellschaft für Kommunikation und Netzgesellschaft Gütersloh die Infrastruktur für ein zukunftsfähiges Breitbandnetz. Die Tiefbauarbeiten verliefen nach Plan und so werden die genannten Gebiete im zweiten Quartal 2021 infrastrukturell vollständig erschlossen sein. Das bedeutet: Nach nur einem Jahr Bauzeit erhalten rund 1.350 Gebäude einen Glasfaseranschluss bis ins Haus.

Parallel läuft seit vergangenen Herbst die Vermarktung in fünf weiteren potentiellen Ausbaugebieten. In Isselhorst „Süd“, Friedrichsdorf „Ost“, „Südlich Buxelstraße“, Spexard „Nord“ und Sundern „Süd“ könnten insgesamt rund 2.300 Gebäude und mehr als 4.200 Wohneinheiten an das hochleistungsfähige Glasfasernetz angeschlossen werden. Anfang März 2021 fiel aktuell die Entscheidung für Sundern „Süd“. Hier haben sich in der laufenden Vermarktungsphase genügend Anwohner für einen Glasfaseranschluss bis ins Haus entschieden, sodass ein wirtschaftlicher Ausbau des Netzes möglich wird. „Der Breitbandausbau in Gütersloh ist ein auf mehrere Jahre angelegter Prozess. Die Reihenfolge der auszubauenden Gebiete erfolgt nach Bedarf und anhand diverser Faktoren wie etwa Alters- und Gebäudestruktur, aktuelle Versorgungssituation sowie die Eigentumsstruktur und Trassenlängen“, erläutert Stadtwerke Geschäftsführer Ralf Libuda.

Mehr Mobilität für Gütersloh

Mit der Einführung des neuen Mobilitätsangebots ‚Shuttle – Holt dich ab‘, setzt die Stadtbus Gütersloh GmbH einen weiteren Impuls für die Mobilitätswende in Gütersloh. Der flexibel nutzbare Shuttle Service schließt eine wichtige Angebotslücke zwischen dem klimaschonenden Stadtbus und dem motorisierten Individualverkehr. Für das App-gestützte, vollständig digitale Mobilitätsangebot stehen zwei elektrisch betriebene London Taxis (LEVC) sowie ein Mercedes Sprinter zur Verfügung. Tagsüber und wochentags stellen die modernen Kleinbusse erstmalig eine wichtige Verbindung zwischen den Stadtteilen Avenwedde, Isselhorst und Friedrichdorf her. Ab 19 Uhr sowie ganztags an Sonn- und Feiertagen bedienen die barrierefreien Fahrzeuge das gesamte Stadtgebiet – unabhängig von klassischen Linienverbindungen und Fahrplänen. Auf dem Smartphone wählen die Fahrgäste ihren Start- und Zielort und teilen bei ähnlichen Routenwünschen die Fahrt eventuell mit anderen Fahrgästen. „Das Prinzip von umweltfreundlichen Fahrgemeinschaften ist ein wichtiger Hebel für mehr Effizienz im Stadtverkehr. ‚Shuttle – Holt dich ab‘ bietet einen positiven Anreiz das eigene Auto stehen zu lassen und bequem, schnell und unkompliziert umzusteigen“, erläutert Stadtbus-Geschäftsführer Ralf Libuda.

Im Frühjahr 2020 stufte das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen das Projekt ‚Shuttle – Holt dich ab‘ im Rahmen des Landeswettbewerbs „Mobil.NRW – Modellvorhaben Innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ als förderwürdig ein. Damit realisiert die Stadtbus Gütersloh GmbH im Auftrag der Stadt Gütersloh ein auf drei Jahre angelegtes Modellprojekt, das zu 75 Prozent von Land und zu 25 Prozent von der Stadt finanziert wird.

Die Stadtwerke Gütersloh fördern einen vielfältigen Mix aus emissionsfreien und klimafreundlichen Verkehrsmitteln in der Stadt. Neben dem modernen Shuttle Service gehören zudem 23 E-Roller und
5 E-Fahrzeuge unter der Marke ‚Share – Bringt dich hin‘ zum öffentlich nutzbaren Fuhrpark.

Stadtbus in Gütersloh

Das Rückgrat für uneingeschränkte Mobilität ist und bleibt der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) mit 11 Stadtbus-Linien. Durch die Corona-Pandemie nutzten im abgelaufenen Geschäftsjahr lediglich
2,5 Millionen Fahrgäste das verlässliche, klimaschonende Angebot der Stadtbus Gütersloh GmbH. Bereits Mitte März 2020 wurden zahlreiche Präventiv-Maßnahmen in den Stadtbussen eingeführt, um Mitarbeiter und Fahrgäste gleichermaßen vor einer Infektion zu schützen. Neben dem Einbau von sogenannten Fahrerschutzscheiben gehört heute auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (FFP2-Maske) zum Alltag im ÖPNV.

„Mit der Anschaffung von 4 neuen Hybridbussen mit umweltfreundlichen Antriebstechnologien setzen wir unseren 2018 begonnenen Einstieg in die Hybridtechnologie konsequent fort“, erläutert Stadtbus-Geschäftsführer Ralf Libuda. Zudem wurden 33 der 37 Stadtbusse im Geschäftsjahr 2020 mit öffentlichem WLAN ausgerüstet. 4 weitere Fahrzeuge werden in 2021 durch moderne Hybridbusse ersetzt und verfügen dann ebenfalls über das kostenlose Service-Angebot.

Gütersloher Bäder unter Pandemiebedingungen

Nach der coronabedingten, vollumfänglichen Schließung im Frühjahr 2020 und einer vorübergehenden Öffnung der Gütersloher Bäder im Sommer mussten die Bäderstandorte Nordbad und Welle mit der JärveSauna entsprechend einer behördlichen Anordnung am 2. November 2020 erneut schließen. Für die kurzzeitige Öffnung in den Sommermonaten wurde ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, das unter anderem eine verringerte Besucheranzahl und eine Intervallregelung der Schwimmzeiten in den Bädern vorsah. Die Leistungen der Anlagen werden während der Schließungszeiten so minimal wie möglich gehalten. Alle Bäder-Mitarbeiter sind von Kurzarbeit betroffen.

Im Geschäftsjahr 2020 verzeichneten die Bäderstandorte Nordbad und Welle mit der JärveSauna insgesamt 219.100 Besucher. Im Vorjahr 2019 wurden 583.600 Besucher empfangen. Das entspricht einem Besucherrückgang von insgesamt 62 Prozent. Die Umsatzerlöse an beiden Standorten fielen insgesamt um 2,1 Millionen Euro auf 1,3 Millionen Euro.

Interner Krisenstab

Im März 2020 haben die Stadtwerke einen internen Krisenstab einberufen, der sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Unternehmensbereiche zusammensetzt. Oberste Ziele sind der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter sowie die Versorgungssicherheit der Menschen in Gütersloh und der Region. Der Krisenstab beobachtet fortlaufend die Entwicklungen der Corona-Pandemie auf Bundes- und Landesebene sowie im Kreis und in der Stadt Gütersloh. Aus den bestehenden Maßnahmen-Pools werden aktuell geltenden Verordnungen abgeleitet und umgesetzt. Bis heute trifft der Krisenstab virtuell wöchentlich zusammen, um über die Vielzahl von Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen in der Unternehmensgruppe zu beschließen.

Ausblick

Für den Erfolg des zurückliegenden Geschäftsjahres waren vor allem zwei Faktoren von Bedeutung: „Erstens hat unsere langfristig orientierte, auf ein ausbalanciertes Portfolio ausgerichtete Konzernstrategie erneut ihren Wert bewiesen. Und zweitens wirkt unsere von Identifikation, Motivation und Disziplin geleitete Unternehmenskultur,“ erläutert Stadtwerke Geschäftsführer Ralf Libuda abschließend. Nach dem Ausbruch der Pandemie wurden verschiedenste Sofortmaßnahmen in allen Bereichen und Tochterunternehmen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit zügig umgesetzt. Damit sind und bleiben die Stadtwerke ein zuverlässiger, lokaler Partner für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region.

Bildunterschrift

Stellen den Konzern-Geschäftsbericht 2020 vor: Ralf Libuda, Geschäftsführer der Stadtwerke Gütersloh GmbH und Kai Breiter, Leiter Kaufmännische Dienste der Stadtwerke Gütersloh GmbH. Foto: Stadtwerke Gütersloh

Lange Staus am Impfzentrum Gütersloh - frühesten am Nachmittag wiederkommen

Das Angebot des Kreises Gütersloh, alle über 80-Jährigen ohne Termin zu impfen, hat unter anderem zu Impftourismus geführt. Offensichtlich fühlten sich auch Paderborner und Bielefelder angesprochen, wurden aber abgewiesen. Der Kreis Gütersloh betont noch einmal. Das Angebot, sich ohne Termin impfen zu lassen gilt nur für Menschen aus dem Kreis Gütersloh.

Vor dem Impfzentrum Gütersloh staut sich die Warteschlange. Offenbar sind viele über 80-jährige Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf gefolgt und wollen sich schnellstmöglich ohne Termin impfen lassen. Damit sind bis zum Mittag keine Plätze mehr frei, frühestens wieder am Nachmittag oder sonst in den nächsten Tagen. Doch keine Sorge, jede Person die 80 Jahre oder älter ist und bis Sonntag zum Impfzentrum kommt, kann geimpft werden. Das Angebot gilt ab dem heutigen Donnerstag bis Sonntag (25. bis 28. März) von 9 bis 15 Uhr. Hinweis: Ehepartner, die noch jünger als 80 Jahre sind, können nicht mitgeimpft werden. Die vom Land angekündigte Regelung, dass auch diese Personengruppe geimpft werden kann, wird erst nach Ostern zum Tragen kommen.

 

Jakobi-Markt in Markt in Rietberg-Mastholte erneut wegen Corona abgesagt

Der Jakobi-Markt in Mastholte fällt erneut der Corona-Pandemie zum Opfer. Wie im vorigen Jahr hat die Stadt Rietberg den Markt, die Kirmes und den Ball am Vortag abgesagt. Es sei jetzt schon absehbar, dass im Sommer eine Großveranstaltung mit mehr als 10.000 Besuchern auf engstem Raum keine sinnvolle Sache sei, begründete Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder. Der Jakobi-Markt findet seit 350 Jahren Ende Juli in Mastholte statt.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.