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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 125 von 558


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Dritter Tag über Inzidenz 35: Corona-Zahlen steigen im Kreis Gütersloh weiter

Im Kreis Gütersloh gibt es 36 neue Corona-Fälle. Die Zahl der aktuell Infizierten ist auf 237 gestiegen. Fast 100 sind es in der Stadt Gütersloh. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt den dritten Tag in Folge über 35. Wenn der Trend bis Dienstag anhält, treten im Kreis Gütersloh wieder schärfere Corona-Maßnahmen in Kraft.

Presseinformation des Kreises Gütersloh:

36 neue Corona-Fälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 6. August, 0 Uhr, 20.361 (05. August: 20.325) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 36 Fälle mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. 19.804 (05. August: 19.794) Personen gelten als genesen und 237 (05. August: 211) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 6. August laut RKI 37,8 (05. August laut RKI: 37,5). Heute ist der dritte Tag mit einer Inzidenz über 35. Nach acht Tagen über 35 wird die Inzidenzstufe erneut wechseln.

Von den aktuell 237 noch infizierten Personen befinden sich 230 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 7 Patienten (05. August: 8 ) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen intensivmedizinisch behandelt und auch beatmet werden. (05. August: 1 ). Seit Beginn der Pandemie sind 320 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

Aktuell

(laut Kreis

Gütersloh)

Borgholzhausen

362

362

1

1

2

11,2

Gütersloh

6.171

6.155

96

83

113

61,5

Halle (Westf.)

823

821

12

11

22

23,2

Harsewinkel

1.525

1.522

17

14

20

35,8

Herzebrock-Clarholz

890

890

9

8

13

37,5

Langenberg

387

387

4

4

5

0,0

Rheda-

Wiedenbrück

3.811

3.807

25

22

52

32,9

Rietberg

1.725

1.725

13

14

11

20,3

Schloß Holte-Stukenbrock

1.241

1.237

9

6

30

29,8

Steinhagen

721

719

17

16

15

67,9

Verl

1.422

1.420

17

17

22

23,7

Versmold

867

864

12

9

7

32,4

Werther (Westf.)

416

416

5

6

8

9,0

Kreis GT

20.361

20.325

237

211

320

38,6

Davon genesen

19.804

19.794

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

Kreisschülersprecher fordert Konzepte für geregelten Präsenzunterricht

Rund zwei Wochen vor dem Ende der Ferien hat Kreisschülersprecher Daniel Ackermann die Landesregierung erneut scharf kritisiert. Er sehe keine klaren Konzepte für einen geregelten Präsenzunterricht, sagt er. Das Geld, das die Landesregierung zur Verfügung gestellt habe, reiche bei weitem nicht aus, um die Schulen mit ausreichend  Raumluftfiltern zu versorgen. Neben einer besseren Ausstattung mit Raumluftfilter fordert Ackermann auch ein ÖPNV-Konzept und Impfangebote an den Schulen.

Sieben- Tage- Inzidenz im Kreis steigt weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei uns im Kreis steigt weiter. Sie liegt laut Robert-Koch-Institut heute bei 37,8, und damit am dritten Tag in Folge über 35. Auch die Fallzahlen sind deutlich gestiegen. So gibt es seit gestern 32 bestätigte Neuinfektionen

Wohlfahrtsverbände im Kreis Gütersloh fühlen sich durch Corona-Einsätze gestärkt

Die Freien Wohlfahrtsverbände im Kreis Gütersloh sehen sich durch ihre Corona-Einsätze gestärkt. Die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz und das Diakonische Werk haben jetzt eine Bilanz gezogen. 

Für die Wohlfahrtsverbände gab es reichlich zu tun. Sie versorgten Menschen in Quarantäne, halfen nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies, unterstützten die Gütersloher Tafel und errichteten vielerorts Testzentren. Immer wenn es kritisch wurde, waren wir Wohlfahrtsverbände zur Stelle, beschreibt es Ilka Mähler vom Roten Kreuz. Die Wohlfahrtsverbände fordern für die Zukunft eine bessere Gesundheitsvorsorge und, dass sich Deutschland bei der nächsten Pandemie besser vorbereitet ist.

Presseinformation der Wohlfahrtsverbände im Kreis Gütersloh:

Verbände sehen sich gestärkt durch Corona-Einsätze

AG Wohlfahrt formuliert Wünsche an die neue Bundesregierung

Fehlende Masken, überteuerte Einweghandschuhe oder schwierig zu beschaffende Desinfektionsmittel – der Beginn der Pandemie-Bekämpfung war vor allem Mängelverwaltung. Dieses Resümee hat jetzt die Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrt im Kreis Gütersloh gezogen. Die sechs Verbände (AWO, Caritas, Diakonie Gütersloh und Halle, DRK und Paritätischer) sind sich einig in ihrem Urteil: „Das alles darf uns bei der nächsten Pandemie, die ganz bestimmt kommen wird, nicht wieder passieren.“ Deshalb unterstützt die AG Wohlfahrt die Pläne zur Schaffung einer nationalen Reserve für den Gesundheitsschutz.

In einer ersten Corona-Bilanz blicken die sechs Verbände auch positiv auf ihr eigenes Wirken zurück. Die Bedeutung der Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände sei in der Bevölkerung und ebenso in Politik und Verwaltung erkannt und geschätzt worden. DRK-Vorstand Ilka Mähler: „Immer dann, wenn es kritisch wurde, waren wir Wohlfahrtsverbände zur Stelle. Ganz gleich, ob bei der Versorgung von Menschen in Quarantäne, bei Massentests nach dem Corona-Ausbruch im Tönnies-Werk, Testungen zwischen Weihnachten und Neujahr in Senioreneinrichtungen oder dem Aufbau von flächendeckenden Bürger:innentestungen.“

Für Caritas-Vorstand Volker Brüggenjürgen hat sich in der Pandemie auch gezeigt, dass die Verbände aus dem Stand heraus erfolgreich zusammenwirken können. Brüggenjürgen: „Als die Gütersloher Tafel beim ersten Lockdown praktisch über Nacht ihren Betrieb einstellen musste, sind wir gemeinsam mit dem DRK und ehrenamtlichen Helfern vom FC Gütersloh eingesprungen, um die Belieferung von Bedürftigen mit Lebensmitteln sicherzustellen.“

Nach Ansicht der sechs Wohlfahrtsverbände sollte die Politik weitere Lehren aus der Erfahrung mit der Pandemie ziehen. Die Gesundheitsvorsorge etwa müsse gestärkt werden. Zudem seien jetzt Maßnahmen gegen die gesundheitlichen Folgewirkungen der Pandemie zu ergreifen. Auch mehr „Handeln mit Augenmaß“ ist nach den Erfahrungen der letzten 18 Monate ein Wunsch an die Politik. „Manchmal empfiehlt es sich, eine neue Verordnung ein paar Tage reifen zu lassen, bevor sie überstürzt und ohne Vorlauf für die Umzusetzenden verabschiedet wird“, sagt der Gütersloher Diakonie-Vorstand und aktuelle AG Wohlfahrt-Vorsitzende Björn Neßler.

Knapp sechs Wochen vor der Bundestagswahl am 12. September schließen sich die regionalen Gliederungen den Forderungen ihrer Bundesverbände an. Von der neuen Bundesregierung wünschen sie sich eine vorausschauende Sozialpolitik, die insbesondere die leicht verletzbaren und durch Armut gefährdeten Bevölkerungsgruppen in den Blick nimmt. Ziel müsse die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland sein.

Bildzeile

Bei der Belieferung von Kunden der Gütersloher Tafel nach dem ersten Lockdown arbeiteten DRK und Caritas Hand in Hand. Das Foto von der Lebensmittel-Verladung im April vergangenen Jahres zeigt (v.l.) DRK-Vorstand Ilka Mähler, die seinerzeitige Tafel-Bundesfreiwilligendienstleistende Maxi Jahn, Caritas-Vorstand Volker Brüggenjürgen und Tafel-Azubi Ann-Christin Treseler.

Foto: Stephan

Infokasten: Die AG Wohlfahrt

Die AG Wohlfahrt ist eine Arbeitsgemeinschaft von sechs gemeinnützigen Wohlfahrtsverbänden im Kreis Gütersloh. Dazu gehören: der AWO Kreisverband Gütersloh, der Caritasverband für den Kreis Gütersloh, der DRK Kreisverband Gütersloh, die Diakonie Gütersloh, die Diakonie Halle sowie der Paritätische Kreis Gütersloh.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.