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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 123 von 425


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

200 Jüngere haben sich vergeblich einen Impfterm im Gütersloher Impftermin erschlichen

Kaum hat das Impfzentrum für den Kreis Gütersloh seinen Betrieb aufgenommen, da gibt’s auch schon Ärger. Seit gestern werden Menschen über 80 geimpft, offensichtlich wollen sich Jüngere vordrängeln. Landrat Sven-Georg Adenauer sprach im Radio Gütersloh Interview von etwa 200 Personen. Die haben zwar einen Impftermin bekommen, sind aber jünger als 80 Jahre. Wörtlich sprach Adenauer von Pfuscherei. Diese Personen hätten es geschafft, sich einen Termin zu ergattern, das sei eine ziemlich unfaire Aktion, so Adenauer weiter. Spätestens bei der Ausweiskontrolle fallen die Betreffenden dann auf und werden vom Sicherheitsdienst zurückgeschickt.

Start im Gütersloher Impfzentrum

Der Start im Gütersloher Impfzentrum ist weitgehend reibungslos gelaufen. Trotz des Wetters kamen 90 Prozent der Impflinge, die für gestern einen Termin vereinbart hatten. Die erste, die im Impfzentrum Gütersloh einen Piks bekommen hat, ist die 91-Jährige Erna Brink aus Rheda-Wiedenbrück. Die ehemalige Krankenschwester war guter Dinge. Wer seinen Termin wegen der Wetterverhältnisse nicht wahrnehmen konnte, kann ihn heute zur gleichen Zeit nachholen. Wenn ab Donnerstag der Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung steht, öffnet das Impfzentrum auch vormittags.

Mehr Meldungen rund um die Pandemie findet ihr hier.

Mehr Meldungen zu Corona im Kreis Gütersloh findet ihr hier.

Hochansteckende Variante des Corona-Virus in Verl nachgewiesen

In Verl ist eine hochansteckende Variante des Corona-Virus nachgewiesen worden. Ob es sich um die britische, die südafrikanische, die brasilianische oder eine andere Variante handelt, weiß selbst Bürgermeister Michael Esken nicht, wie die NW berichtet. Nach seinen Gründen gibt der Kreis Gütersloh die Information aus Datenschutzgründen nicht weiter. 16 Personen sind in Quarantäne.

Gütersloher Impfzentrum gestartet

Am Montag (08.02.) hat der Betrieb im Impfzentrum des Kreises begonnen. Zuerst werden  nur die über 80-jährigen Senioren geimpft, die einen Termin bekommen haben. 

Jeder, der keinen Termin im Impfzentrum am ehemaligen Gütersloher Flugplatz hat, wird vom Sicherheitsdienst abgewiesen. Der Kreis Gütersloh rechnet damit, dass in den nächsten Tagen täglich rund 240 Senioren geimpft werden können. Der Impfbetrieb beginnt zunächst mit einer Schicht, von 14 bis etwa 20 Uhr. Letzter Impftermin ist abends gegen kurz vor sieben. Später, wenn mehr Impfstoff da ist, dann gibt’s im Impfzentrum einen Zweischichtbetrieb.

 

Meldung des Kreises:

"Am Montag, 8. Februar, um 14 Uhr starteten die Impfungen im Impfzentrum des Kreises Gütersloh an der Marienfelder Straße. Nachdem zunächst ausschließlich in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern geimpft wurde, öffnet nun auch das Impfzentrum seine Tore. In den ersten Wochen können sich dort täglich rund 240 Personen über 80 Jahren impfen lassen. Sie gehören zu den Personen der Kategorie I. „Ich freue mich, dass die Impfungen jetzt auch im Impfzentrum starten“, so Landrat Sven-Georg Adenauer, der die ersten Impflinge persönlich begrüßte. „Gleichzeitig bitte ich aber auch um Geduld und Verständnis bei der Terminvergabe.“

Das Impfzentrum ist sieben Tage die Woche geöffnet, auch an Feiertagen. In einem Einschichtbetrieb sind zunächst vier von acht Impfstraßen von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Der letzte Impftermin ist täglich um 18.45 Uhr. Der Betrieb ist an die Anzahl der verfügbaren Impfdosen angepasst. Sobald das Land Nordrhein-Westfalen mehr Impfdosen zur Verfügung stellt, werden mehr Impfstraßen geöffnet und mehr Termine vergeben. Für die nächsten Wochen erhält der Kreis Gütersloh jeweils 1.525 Impfdosen für die Gruppe der über 80-Jährigen. „Durch die Lieferungen des Impfstoffs von AstraZeneca kann sich die Zahl der Impfdosen täglich verändern“, erklärt Bernhard Riepe, organisatorischer Leiter des Impfzentrums. „Wir können die Impfstraßen aber jederzeit nach Bedarf öffnen.“

Zusätzlich erhält der Kreis wöchentlich 368 Impfdosen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der ambulanten Pflege. Der Impfstart dieser Gruppe ist der 11. Februar. Der Rettungsdienst setzt sich zusammen aus dem des Kreises Gütersloh, der Stadt Gütersloh und der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Nach einer Abfrage ergab sich die Zahl der noch zu impfenden Personen im Rettungsdienst: rund 220 Personen. Auch die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und des Malteser Hilfsdienstes werden ab dem 11. Februar geimpft. Die Impfungen erfolgen in der Regel vormittags.

Um den Betrieb im Impfzentrum zu gewährleisten, unterstützen verschiedene Firmen und Organisationen den Kreis Gütersloh. Die Einlasskontrolle mit der Überprüfung des Impftermins und der Registrierung der einen zugelassenen Begleitperson übernimmt das Unternehmen Sicherheit und Service Westfalen. Das DRK stellt Mitarbeitende zur Verfügung, die die Anmeldung und die Betreuung der Impflinge in den Wartebereichen übernehmen. Das Team des DRK wird von den beiden Betriebsleitern Alexander Bojkow und Thilo Geppert geleitet. Der Malteser Hilfsdienst, unter der Leitung von Thorsten Heß, unterstützt zusätzlich bei der Beobachtung nach den Impfungen: Sie übernehmen also den Sanitätsdienst, falls es bei den Impflingen gesundheitliche Probleme gibt.
Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) stellt das medizinische Personal und organisiert die Terminvergabe. Ärztlicher Leiter Dr. Michael Hanraths führt mit fünf weiteren Ärzten der KVWL die Aufklärungsgespräche vor den Impfungen durch. Medizinisches Fachpersonal der KVWL aus den niedergelassenen Arztpraxen impft die Personen im Anschluss. Weiteres Personal der KVWL ist für die Abmeldung zuständig und trägt zum Beispiel die Impfung in den Impfpass ein. Damit das Personal überhaupt eine Impfung durchführen kann, muss der Impfstoff aufbereitet werden. Dafür ist die pharmazeutische Leiterin Claudia Scherrer zuständig. Die Gesamtleitung des Impfzentrums obliegt Bernhard Riepe vom Kreis Gütersloh, der neun Kreismitarbeiterinnen und -mitarbeiter zur Unterstützung hat.  

Weiteres Personal vom Kiebitzhof kümmert sich im Impfzentrum um die Reinigung und Desinfizierung aller Kontaktflächen im Zweistundentakt. Das sieht das Hygienekonzept vor."


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.