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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 114 von 495


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Kriminialpolizei ermittelt nach Panne im Bielefelder Impfzentrum

Eine Panne hat im Bielefelder Impfzentrum zu Ermittlungen der Kriminalpolizei geführt. Es ergaben sich dann aber keine Hinweise auf eine Straftat. Die Stadt Bielefeld gab schließlich Entwarnung. Für den Wirbel sorgten einige Impfpässe, die am Sonntag falsch ausgezeichnet wurden. Eine Frau hatte festgestellt, dass die Chargennummer auf ihrem Impfaufweis nicht stimmen konnte. Sie meldete sich deshalb beim Hersteller Biontech, der die Info dann an die Bielefelder Kripo weitergab.

Prio 3 öffnet: Weitere Gruppen im Kreis Gütersloh können ab morgen Impf-Termine buchen

Ab morgen (06.05.) starten bei uns die Impf-Buchungen für weitere Gruppen. Das hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angekündigt.

Das Land öffnet damit die dritte und letzte Priorisierungsstufe. Menschen über 60 sollen nicht im Impfzentrum geimpft werden, so der Kreis. Sie werden ein Impfangebot von ihren Hausärzten bekommen.

Dabei solle für diese Altersgruppe vor allem der Impfstoff von AstraZeneca eingesetzt werden.

Außerdem sind auch zum Beispiel Mitarbeiter aus dem Lebensmitteleinzelhandel dran, Lehrer von weiterführenden Schulen, Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder auch Eltern von schwer chronisch kranken Kindern.

Ab acht Uhr morgens (06.05.) könnten über die Hotline oder die Buchungsplattform der Kassenärztlichen Vereinigung Impf-Termine fürs Impfzentrum gebucht werden.

 

Hier die Pressemitteilung des Kreises Gütersloh dazu:

Das Land NRW hat die Impfungen für bestimme Personengruppen der Priorisierungsgruppe 3 laut Paragraph 4 der Corona-Impfverordnung freigegeben. Nach dem neuen Erlass können sich weitere Berufsgruppen, insbesondere Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und im Bereich Justiz, sowie Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren sowie Eltern von erkrankten Kindern ab dem morgigen Donnerstag, 6. Mai, einen Impftermin reservieren. Die Anmeldung läuft ausschließlich über das Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) online unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 116 117 02. Die Impfungen dieser Personengruppen finden im Impfzentrum statt.

Wer sich einen Impftermin über die KVWL bucht, muss zum Termin im Impfzentrum unbedingt die entsprechenden Nachweise zur Impfberechtigung mitbringen. Notwendige Formulare für Kontaktpersonen sowie eine Arbeitgeberbescheinigung finden Interessenten auf der Homepage des Impfzentrums des Kreises Gütersloh hier. Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Angehörigen müssen zusätzlich zu dem Formular eine Kopie des Pflegekassen-Nachweises über den Pflegegrad vorlegen. Dabei müssen sie nicht unbedingt als Pflegeperson bei der Pflegekasse benannt sein und auch das Alter der pflegebedürftigen Person ist für die Impfberechtigung nicht relevant. Kontaktpersonen von Schwangeren müssen zusätzlich zu dem Formular noch eine Originalbescheinigung des Gynäkologen oder eine Kopie des Mutterpasses vorlegen. Achtung: Jede Schwangere und jede pflegebedürftige Person darf maximal jeweils zwei Kontaktpersonen benennen.

Eltern von schwer erkrankten minderjährigen Kindern können sich ebenfalls einen Termin buchen. Sie müssen im Impfzentrum eine ärztliche Bescheinigung nach Paragraph 3 Absatz 1 Nummer 2 der Corona-Impfverordnung vorlegen, die ihre Impfberechtigung bestätigt.

Personen, die aufgrund ihres Berufes impfberechtigt sind, müssen als Nachweis die ausgefüllte Arbeitgeberbescheinigung vorzeigen.

Zu den aktuell impfberechtigten Berufsgruppen der Priorisierungsgruppe 3 gehören:

-  Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder

-  Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten

-  Beschäftigte an weiterführenden Schulen

-  Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten

-  Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher

-  Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte

-  Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Achtung: Wie in der heutigen Pressekonferenz von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angekündigt wurde, sollen über 60-jährige Bürgerinnen und Bürger nicht im Impfzentrum geimpft werden. Sie werden ein Impfangebot von ihren Hausärzten bekommen. Dabei solle für diese Altersgruppe vor allem der Impfstoff von AstraZeneca eingesetzt werden.

130 Corona-Neuinfektionen im Kreis Gütersloh

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 5. Mai, 0 Uhr, 18.163 (4. Mai: 18.033) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – 130 mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 16.306 (4. Mai: 16.172) Personen als genesen und 1.559 (4. Mai: 1.563) als noch infiziert. Die aktuelle Lage ist geprägt durch ein diffuses Ausbruchsgeschehen mit Schwerpunkten im Bereich von Haushalts- und Sozialkontakten sowie einzelnen Firmenclustern. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 5. Mai laut RKI 158,4 (4. Mai: 163,6). Von den 1.559 noch infizierten Personen befinden sich 1.491 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 68 Patienten (4. Mai: 72) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (4. Mai: 15) intensivmedizinisch versorgt und 9 von ihnen auch beatmet werden (4. Mai: 11). Es hat keinen weiteren Todesfall gegeben. Seit Beginn der Pandemie sind 298 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben (4. Mai 298).

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

 

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

Aktuell

(laut Kreis

Gütersloh)

Borgholzhausen

345

345

16

19

2

55,8

Gütersloh

5.463

5.419

457

446

105

167,6

Halle (Westf.)

742

739

87

92

19

139,0

Harsewinkel

1.326

1.309

163

160

20

262,3

Herzebrock-Clarholz

816

808

44

38

13

87,5

Langenberg

356

355

22

24

5

46,4

Rheda-

Wiedenbrück

3.309

3.284

268

267

44

207,6

Rietberg

1.547

1.542

134

139

11

165,8

Schloß Holte-Stukenbrock

1.136

1.131

88

90

29

126,5

Steinhagen

653

651

59

60

15

106,7

Verl

1.310

1.298

102

99

20

150,1

Versmold

796

790

70

78

7

138,9

Werther (Westf.)

364

362

49

51

8

161,4

Kreis GT

18.163

18.033

1.559

1.563

298

158,9

Davon genesen

16.306

16.172

 

 

 

 

Viele Menschen im Kreis Gütersloh leiden unter der Corona-Pandemie

Vielen Menschen macht die Corona-Pandemie schwer zu schaffen. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie unterscheidet dabei Dr. Ulrich Kemper vom LWL-Klinikum zwischen dem so genannten Corona-Blues und eine schweren Depression. 
Unter dem Corona-Blues leiden momentan Viele. Das ist noch keine Depression. Wer aber nur noch antriebslos zuhause auf dem Sofa sitzt, braucht oft die Unterstützung seiner Mitmenschen. Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, tun sich schwer, medizinische Hilfe zu holen. Angehörige sollten hier helfen, sagt Dr. Ulrich Kemper vom LWL-Klinikum Gütersloh. Gegen den Corona-Blues empfiehlt Kemper einfach draußen spazieren zu gehen, Rad zu fahren oder zu laufen.


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.