Responsive image

on air: 

Thomas Wagner
---
---
Mikroskop_Labor_Probe
Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh - Seite 102 von 557


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Bisher 600 Drittimpfungen im Kreis Gütersloh

Im Kreis Gütersloh haben die ersten 600 Menschen eine Drittimpfung gegen das Corona-Virus bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass die ersten beiden Impfungen mindestens ein halbes Jahr zurückliegen.

Die dritte Auffrischungsimpfung sollen vor allem Bewohner und Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen erhalten. Der Vorsitzende des Gütersloher Ärztevereins, Wolfram Coesfeld rät Älteren und Geschwächten dringend das Angebot wahrzunehmen, um den Impfschutz zu erhöhen, wie die NW berichtet. Grund dafür sind Impfdurchbrüche in Altenheimen. Für die Drittimpfungen sind die niedergelassenen Ärzte zuständig.

Viele Kinder und Jugendliche in Herzebrock-Clarholz in Quarantäne

In Herzebrock-Clarholz sind in den vergangenen Tagen viele Kinder und Jugendliche in Quarantäne geschickt worden. Nach Gemeindeangaben haben unerkannte infizierte Personen am Unterricht und an einem Sportkurs teilgenommen. Einige Eltern hätten daraufhin die Schuld beim Verein und den Übungsleitern gesucht. Der Gemeindesportverband stellte klar, dass es nicht die Pflicht der Vereine oder der Übungsleiter sei, alle Anwesenden erneut zu testen. Übungsleiter müssten darauf vertrauen, dass nur Gesunde an den Sportangeboten teilnehmen. Herzebrock-Clarholz weist mit 187 heute (09.09.2021) die höchste Inzidenz im Kreis Gütersloh auf.

 

Meldung der Gemeinde Herzebrock-Clarholz

"In Herzebrock-Clarholz mussten in den letzten Tagen viele Kinder und Jugendliche vom Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh in Quarantäne geschickt werden, da zunächst unerkannte infizierte Personen am Unterricht bzw. einem Sportkurs teilgenommen haben. Einige verärgerte Eltern haben daraufhin die Schuld beim Verein und den Übungsleiterinnen und Übungsleitern gesucht.

Der Vorsitzende des Gemeindesportverbands, Alfred Wesche, betont, dass es nicht die Pflicht der Vereine oder der Übungsleiterinnen und Übungsleiter ist, alle anwesenden Personen (erneut) zu testen. Diese müssten vielmehr darauf vertrauen, dass nur gesunde Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den jeweiligen Sportangeboten teilnehmen.

Er sieht die Tragik hinter den Vorfällen und weist auf die gesellschaftliche Verpflichtung hin, sich und andere zu schützen. Was ihn darüber hinaus verärgert, ist, dass die ehrenamtlich engagierten Personen, an deren Kursen die infizierten Personen teilgenommen haben, in den letzten Tagen teils massiv von den Eltern anderer Kinder angegangen worden sind. „Das geht gar nicht“, so Wesche. „Wir sollten froh sein, dass wir so viele ehrenamtlich tätige Personen in der Gemeinde haben, die sich selber dieser Gefahrensituation aussetzen.“ Es kann immer wieder zu Situationen mit unerkannten Erkrankungen kommen. Die Eltern der von der Quarantäne betroffenen Kinder sollten die Schuld aber nicht bei den Übungsleiterinnen und Übungsleitern suchen, denn ohne dieses Engagement würde die Betreuung wieder ausschließlich bei den Eltern liegen.

Nachdem die Gemeinde lange Zeit die niedrigste Inzidenz im Kreis Gütersloh hatte, verzeichnet Herzebrock-Clarholz heute mit einer Inzidenz von 187 die höchste aller 13 Kommunen. Das zeigt, wie schnell sich die Situation ändern kann. Bürgermeister Marco Diethelm stellt in letzter Zeit jedoch bei einigen Menschen einen nachlässigeren Umgang mit dem Corona-Virus fest. „Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger nehmen die Gefahr, die vom Corona-Virus ausgeht, nur noch bedingt ernst. Auch das kann zu solchen Situationen führen“, so Diethelm. „Mir ist bewusst, dass das Testen unserer Kinder oft auch mit Stress verbunden ist. Jedoch möchte ich auch als Vater sicher sein, dass andere Eltern ebenfalls versucht haben, mein Kind und meine Angehörigen zu schützen.“"

Kreis unzufrieden mit Impfmobil-Nachfrage

Der Kreis Gütersloh ist unzufrieden mit der Impfmobil-Nachfrage. Ob das Impfmobil auch nach dem 30. September weiter unterwegs ist, ist noch ungewiss. Seit Mitte Juli sind nach Kreisangaben mit vergleichsweise hohem Aufwand über 10.000 Menschen mobil geimpft worden. Die meisten Menschen hätten sich aber im Impfzentrum oder bei niedergelassenen Ärzten schützen lassen. Das Impfzentrum im Kreis schließt am 30. September.

 

 

 

Meldung des Kreises:

"Ob das Impfmobil nach Ende September fährt,

entscheidet die Nachfrage

Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 8. September, im Wesentlichen die Entscheidungen der vorausgegangenen Fachausschüsse bestätigt. So stimmte auch der Kreisausschuss – bei einer Gegenstimme – dafür, die Planungen für die so genannte Querspange nicht weiter zu verfolgen. Einstimmig wurden unter anderem das Konzept zur Bekämpfung der invasiven Arten und die Teilnahme am ‚Förderwettbewerb 5G.NRW‘ beschlossen. Natürlich stand auch in der 8. Sitzung des Kreisausschusses unter Leitung von Sven-Georg Adenauer die COVID-19-Pandemie auf der Tagesordnung.

Neben dem aktuellen Lagebericht von Dr. Anne Bunte, Leiterin der Abteilung Gesundheit, wurde im Ausschuss über das nahende Ende des Impfzentrums gesprochen. Das schließt auf Wunsch des Landes NRW bekanntlich am 30. September. Ob danach das Impfmobil, ein umgerüsteter Bus, noch weiter betrieben wird, ließ Krisenstabsleiter Frank Scheffer offen. Das hänge von der Nachfrage ab, die zuletzt unbefriedigend gewesen sei. Seit Mitte Juli habe man mit vergleichsweise hohem Aufwand über 10.000 Menschen mobil geimpft. Eine Zahl, die das Impfzentrum in der Hochzeit locker in einer Woche bewältigt habe. Seit Mitte Juli habe sich der Kreis bemüht, mit seinen Angeboten ein niederschwelliges Impfangebot vor Ort zu unterbreiten – sei es mit Container oder Bus. Teilweise habe das sehr gut geklappt, aber das Gros der Bürgerinnen und Bürger sei im Impfzentrum oder von den niedergelassenen Ärzten geimpft worden."

 

Sieben-Tage-Inzidenz fällt im Kreis Gütersloh unter 100

Der Abwärtstrend bei den Corona-Zahlen hat sich weiter bestätigt. Sowhl die Sieben-Tage-Inzidenz als auch die Zahl der aktuell Infizierten ist den dritten Tag in Folge zurückgegangen. 

Der dritte Tag in Folge mit einem Rückgang macht allmählich Hoffnung auf eine Trendwende. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt jetzt 98 und ist damit unter 100 gefallen. Vor drei Tagen lag sie noch bei 125. Rund 900 Menschen sind im Kreis Gütersloh derzeit infiziert – 22 weniger als gestern und 200 weniger als vor drei Tagen. Aktuell liegen 30 Corona-Patienten in den Krankenhäusern.

Preseinformation des Kreises Gütersloh:

Inzidenz unter 100

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 9. September, 0 Uhr, 22.348 (8. September: 22.277) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 71 Fälle mehr als am Vortag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. 21.124 (8. September: 21.031) Personen gelten als genesen und 899 (8. September: 921) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 9. September laut RKI 98,1 (8. September: 106,6). Von den aktuell 899 noch infizierten Personen befinden sich 869 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 30 Patienten (8. September: 27) stationär behandelt. Davon müssen 8 Personen intensivmedizinisch behandelt (8. September:9) und 7 Personen auch beatmet werden (8. September: 8). Seit Beginn der Pandemie sind 325 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Vortag

aktive Fälle

aktuell

aktive Fälle

Vortag

Todesfälle

7Tage-Inzidenz

Aktuell

(laut Kreis

Gütersloh)

Borgholzhausen

386

386

5

10

2

33,5

Gütersloh

6.791

6.778

261

282

116

91,4

Halle (Westf.)

894

889

33

32

22

74,6

Harsewinkel

1.686

1.676

78

71

20

114,5

Herzebrock-Clarholz

957

948

40

32

13

180,2

Langenberg

427

425

18

19

5

104,7

Rheda-

Wiedenbrück

4.144

4.134

144

150

52

98,6

Rietberg

1.858

1.850

73

74

11

118,9

Schloß Holte-Stukenbrock

1.413

1.408

84

87

31

107,6

Steinhagen

824

825

38

42

16

78,1

Verl

1.562

1.554

61

56

22

130,0

Versmold

963

961

51

51

7

64,5

Werther (Westf.)

443

443

13

15

8

45,1

Kreis GT

22.348

22.277

899

921

325

98,1

Davon genesen

21.124

21.031

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.