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Die aktuellen Infos

Coronavirus im Kreis Gütersloh


Infos und Zahlen für den Kreis Gütersloh


Unser Archiv an Nachrichten zum Coronavirus

Zwei weitere Corona-Tote im Kreis - 618 neue Infektionen seit Samstag

Der Kreis Gütersloh meldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Es handelt sich um einen über 90-jährigen Menschen aus Schloß Holte-Stukenbrock und einen über 80-jährigen Menschen aus Verl. Seit Freitag zählte der Kreis außerdem fast 620 neue Corona-Fälle. Am Sonntag und am Montag werden neuerdings keine Zahlen mehr erfasst und veröffentlicht. Die Inzidenz liegt heute bei knapp 608 – nach knapp 700 am Samstag.

Aktuelle Coronasituation

618 neue Fälle seit Samstag

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 5. Juli, 0 Uhr, 138.408 (Samstag, 2. Juli: 137.790) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 618 Fälle mehr als am Samstag. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 5. Juli laut RKI 607,7 (Samstag, 2. Juli: 699,3). Hinweis: Für Sonntag und für Montag wurden keine aktuellen Fälle ausgewiesen, die am Wochenende gemeldeten Fälle gehen daher mit in die heutige Statistik ein.

Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 67 Patienten (Montag, 4. Juli: 72) stationär behandelt. Nicht alle der 67 Patienten sind wegen einer Coronainfektion ins Krankenhaus gekommen. Unter ihnen sind auch Zufallsbefunde. Aktuell werden 3 Personen auf der Intensivstation behandelt (4. Juli: 4), 1 von ihnen muss beatmetet werden (4. Juli: 1). Seit der letzten Meldung am vergangenen Freitag hat es zwei weitere Todesfälle gegeben. Eine über 90-jährige Person aus Schloß Holte-Stukenbrock und eine über 80-jährige Person aus Verl sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 484 Personen (Freitag, 1. Juli: 482) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

Täglich um 0 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich veröffentlicht. Aktuell ist davon auszugehen, dass eine größere Zahl von COVID-Infektionen als bisher nicht durch die RKI-Daten erfasst wird.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Kommune:

Bestätigte Fälle

aktuell

Bestätigte Fälle

Samstag

neue Fälle

neue Fälle Samstag

Todesfälle

7 Tage Inzidenz

Aktuell

Borgholzhausen

2.956

2.948

8

6

4

591,3

Gütersloh

37.901

37.712

189

95

172

559,3

Halle (Westf.)

6.767

6.729

38

19

29

629,4

Harsewinkel

10.531

10.489

42

28

37

698,6

Herzebrock-Clarholz

6.475

6.426

49

12

24

776,6

Langenberg

3.511

3.496

15

10

5

849,1

Rheda-

Wiedenbrück

19.718

19.638

80

49

70

563,0

Rietberg

12.740

12.681

59

25

21

710,1

Schloß Holte-Stukenbrock

9.489

9.448

41

28

39

560,4

Steinhagen

6.838

6.807

31

14

19

517,2

Verl

10.053

10.021

32

27

32

657,9

Versmold

8.017

7.995

22

28

16

594,6

Werther (Westf.)

3.412

3.400

12

9

16

495,9

Kreis GT

138.408

137.790

618

350

484

607,7

 

 

 

 

 

 

 

www.kreis-guetersloh.de/corona

 

Impfangebote heute (2.7.) in Kaunitz - am Dienstag (5.7.) in Langenberg

Das mobile Impfteam des Kreises steht heute Morgen (2.7.) in Verl-Kaunitz an der Ostwestfalenhalle. Noch bis 12 Uhr könnt ihr euch auf dem Parkplatz vor der Ostwestfalenhalle ohne Termin gegen Corona impfen lassen. Bürger ab 12 Jahren erhalten ihre Erst-Zweit oder Booster-Impfung. Über 70-Jährige und Menschen mit Immunschwächen können eine vierte Impfung erhalten. Am Dienstag von 10 bis 13 Uhr gibt es das nächste Impfangebot in Langenberg am Kulturgüterbahnhof.

 

Weiterer Corona-Toter im Kreis - 350 neue Infektionfälle

Im Kreis Gütersloh ist ein weiterer Mensch an oder mit Corona gestorben. Das geht aus den Zahlen des RKI hervor. Damit steigt die Zahl der Covid 19 Todesfälle seit Beginn der Pandemie auf 483 im  Kreisgebiet. Das RKI meldet heute rund 350 neue Corona -Fälle – die Inzidenz steigt auf 699 und liegt damit minimal über dem bundesweiten Durchschnitt.

 

Bürgertests: Wer zahlt ab heute wie viel?

Nach gut einem Jahr ist auch im Kreis Gütersloh Schluss mit den kostenlosen Bürgertests. Einige Menschen erhalten den Test nach wie vor zum Nulltarif - zum Beispiel, wenn sie sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Wer zur Familienfeier möchte, eine Veranstaltung in Innenräumen besucht oder die Oma, bekommt den Test billiger für drei Euro, muss aber einen Nachweis erbringen. Wer sich einfach "nur so" testen lassen möchte, zahlt mehr, nämlich den Preis, den die Teststelle angibt.

Der Kreis Gütersloh hat diese aktuellen Regelungen veröffentlicht.

Neue Test-Regeln

Wer muss für den Bürgertest zahlen und wer nicht?

Gütersloh. Am heutigen Donnerstag, 30. Juni, endet die bundesweite Regelung zu den kostenfreien Bürgertestungen. Diese sollen ab sofort nur noch für bestimmte Personengruppen wie beispielsweise Schwangere oder Haushaltskontakte von Infizierten kostenlos bleiben. Alle anderen müssen selber zahlen. Dies wird in der neuen Corona-Teststruktur-Verordnung des Landes NRW, die das Land gestern veröffentlicht hat, sowie der Corona-Testverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit festgelegt. Hier die Antworten auf die am meisten gestellten Fragen:

Wer darf sich weiterhin kostenlos testen lassen?

Erstmal vorweg: Die Bürgertestungen richten sich nach wie vor ausschließlich an asymptomatische Personen. Wer Symptome hat und befürchtet, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, soll sich an seinen Hausarzt wenden. Dort kann im Rahmen der Krankenbehandlung weiterhin kostenfrei getestet werden.

Asymptomatische Personen, die zu besonders vulnerablen Gruppen gehören und sich bis jetzt nicht haben impfen lassen können, dürfen sich weiterhin kostenfrei testen lassen. Dazu gehören des Weiteren:

  • Kinder unter fünf Jahren
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können
  • Personen, die zum Testzeitpunkt an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Coronaimpfstoffen teilnehmen
  • Personen, die sich freitesten lassen möchten
  • Besucher, Patienten und Bewohner von medizinischen und pflegerischen Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegeheime
  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach dem Paragraph 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind
  • Pflegende Angehörige
  • Haushaltskontakte von Infizierten

Wie kann man nachweisen, dass man zu einer dieser Gruppen gehört?

Wer das kostenfreie Testangebot nutzen möchte, muss sich entsprechend ausweisen. Bei Kleinkindern könnte dies beispielsweise durch die Geburtsurkunde oder einem Kinderreisepass geschehen. Schwangere können ihren Mutterpass vorzeigen. Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss ein ärztliches Zeugnis vorlegen. Wer sich freitesten lassen möchte, kann den positiven Testbescheid vorzeigen. Haushaltskontakte können den positiven Testbescheid der infizierten Person zeigen. Achtung: hier muss die Wohnadresse übereinstimmen. Etwas komplizierter wird es bei Personen, die beispielsweise einen Angehörigen im Pflegeheim besuchen möchten oder zuhause jemanden pflegen. Entweder bietet die Einrichtung den Besuchern selbst einen kostenfreien Test an oder die Betroffenen müssen bei der Teststelle glaubhaft ihre Gründe vorlegen. Hierzu können die Teststellen nach eigenem Ermessen Formulare bereitstellen oder eine Bestätigung von der jeweiligen Einrichtung verlangen.

Die Corona-Warn-App zeigt ein erhöhtes Risiko an. Ist der Test dann auch kostenfrei?

Nein. Kontaktpersonen, die keine Symptome haben und sich testen lassen wollen, müssen die Kosten anteilig selber tragen. Das gleiche gilt für Leute, die in die Disco, ins Theater oder generell an Veranstaltungen in Innenräumen teilnehmen möchten. Auch Personen, die am Testtag Kontakt zu Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben – dazu gehören beispielsweise Leute ab 60 Jahren – müssen den Test anteilig bezahlen. Hier liegt die Selbstbeteiligung bei drei Euro. Um den Anlass nachzuweisen, müssen die Betroffenen ihre Gründe gegenüber der Teststelle glaubhaft angeben. Hier kann zum Beispiel eine Theater-Eintrittskarte vorgezeigt werden.

Kann man sich auch weiterhin ohne einen dieser Gründe testen lassen?

Wer sich ohne einen der oben genannten Gründe testen lassen möchte, um einfach sicher zu gehen, dass er oder sie nicht infiziert ist, kann das – sofern die Teststelle das anbietet – weiterhin tun. Hier gilt dann allerdings nicht die Drei-Euro-Regel, sondern der von der jeweiligen Teststelle festgelegte Betrag. Der Test kann dann also unter Umständen teurer werden.

Auf der Coronasonderseite des Kreises Gütersloh unter www.kreis-guetersloh.de/teststellen gibt es eine Übersicht über alle Teststellen im Kreisgebiet. Weitere Infos dazu sowie die entsprechenden Verordnungen zum Nachlesen gibt es auf den Internetseiten des Landes NRW sowie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

 

 


Wo melde ich mich bei Verdacht auf Corona?

Der Kreis Gütersloh hat für Verdachtsfälle eine Notfall-Hotline eingerichtet. Das ist die 05241 85 45 00. Alternativ könnt ihr euch auch telefonisch an den Hausarzt wenden. Wichtig ist nur, dass ihr Zuhause bleibt, damit niemand angesteckt wird. Erhärtet sich der Corona-Verdacht, wird bei euch ein Abstrich für den Test gemacht.

Eure Fragen zum Coronavirus werden hier beantwortet!

Der Kreis beantwortet eure Fragen zum Coronavirus

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh läuft aktuell heiß. Wie uns der Kreis mitteilte, nehmen die Mitarbeiter mehrere hundert Anrufe entgegen. Viele Anrufer machen sich Sorgen – es gibt aber auch Anrufe, die die Arbeit der Hotline-Mitarbeiter ausbremsen.

Alle Fragen-und-Antworten zum Coronavirus aus gesundheitlicher Sicht vom Kreis gibt es hier.

Weitere Fragen zum Coronavirus beantwortet auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier.

 


Infos zu den deutschlandweiten Entwicklungen und auch den internationalen Nachrichten findet ihr in unserem Liveblog zum Coronavirus.