Der FC gewinnt den Radio Gütersloh-Cup

Der FC Gütersloh hat überraschend den Radio Gütersloh-Cup gewonnen. Im Endspiel in Wiedenbrück besiegte der Fußball-NRW-Ligist den SC Verl mit 2:1 und siegte damit zum zweiten Mal hintereinander.
Es sprach eigentlich alles für den SC Verl. Der Regionalligist marschierte souverän durch die Vorrunde, fegte den FSC Rheda sogar mit 13:0 vom Feld und führte im Endspiel mit 1:0. Christian Knappmann brachte Verl in Führung. Doch Max Heinrich per Elfmeter und Dirk Flock sorgten für die Wende. Den dritten Platz holte Gastgeber SC Wiedenbrück im Elfmeterschießen gegen den SV Spexard.

Im Interview: Alfons Beckstedde, Trainer des FC Gütersloh:

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Im Interview: Mario Ermisch, Trainer vom SC Verl:

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Im Interview: Christian Knappmann, Stürmer beim SC Verl:

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4. Radio Gütersloh-Cup: SC Wiedenbrück trifft in der Vorrunde auf FSC Rheda

Als Formtest hat sich der Radio Gütersloh-Cup in den letzten drei Jahren einen Namen gemacht. Am 27. Juli geht das Fußball-Turnier, das der SC Wiedenbrück 2000 und der FSC Rheda im jährlichen Wechsel durchführen, in die vierte Auflage. Erneut stehen mit dem Regionalligisten SC Verl, dem NRW-Ligisten FC Gütersloh 2000, dem Westfalenligisten SC Wiedenbrück 2000, den Landesligisten RW Mastholte und SV Spexard und dem Bezirksligisten FSC Rheda die besten Teams des Kreises in den Startlöchern.

Waren im letzten Jahr gleich vier Aufsteiger-Mannschaften dabei, so steht das Turnier in diesem Jahr zumindest für einige Teams wohl eher im Zeichen der sportlichen Konsolidierung. Als Favoriten gelten zwar auch in diesem Jahr die Regionalliga-Kicker des SC Verl, die 2005 und 2006 jeweils den „Cup“ gewannen. Im letzen Jahr fanden die Verler indes im FC Gütersloh ihren Meister.

Im Rheda-Wiedenbrücker Autohaus Thiel wurden am Montag die Gruppenzuordnungen ausgelost. Als „Glücksfee“ machte sich Schalke-Präsident Josef Schnusenberg, zugleich Schirmherr des Turniers, verdient. In Gruppe 1 wurden der SC Verl, der SC Wiedenbrück und FSC Rheda gelost. SV Spexard, FC Gütersloh und RW Mastholte tragen die Vorrundenspiele über zweimal 22,5 Minuten in Gruppe 2 aus.

Dass die Wiedenbrücker gleich im ersten Spiel der Vorrunde auf den Ortsnachbarn FSC Rheda treffen, passt allen Beteiligten gut ins Konzept. „So haben wir bei gutem Wetter viele Zuschauer schon früh auf der Anlage“, freut sich der 3. Vorsitzende des SCW, Jürgen Macke. Als günstig stuften die Ausrichter die Konstellation ein, dass FC Gütersloh und SC Verl – wenn es denn so kommt – erst nach der Vorrunde ins Derby müssen. Gut möglich, dass die Gewinner der letzten Jahre auch dieses Mal den Weg ins Endspiel finden.

Die Organisatoren sind überzeugt, mit dem Radio Gütersloh-Cup auf dem richtigen Weg zu sein. „Alle Mannschaften erhalten in der Vorbereitungsphase die Möglichkeit, sich über mindesten 90 Minuten im Wettkampf zu messen“, sagt Daniel Nottbrock. Erfreulich für die Teams: Das Preisgeld wurde leicht aufgestockt, nimmt sich angesichts der sportlichen Klasse aber nach wie vor eher bescheiden aus. Darin sind sich SCW und FSC Rheda einig: Im Blickpunkt soll der sportliche Test stehen mit lokalem Bezug. Mit dem hochklassigen Teilnehmerfeld sollen wieder zahlreiche Zuschauer angelockt werden. Im Vorjahr, als der FSC Ausrichter war, strömten rund 1.100 Besuchern ins Rhedaer Stadion.

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