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WhatsApp-Update mit neuen Funktionen und KI

homescreen des iphones mit whatsapp-icon

30. Oktober 2023

 

  • Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort zwei Accounts über ein Smartphone anmelden, allerdings unter eine Bedingung.
  • Schon bald sollen neue KI-Funktionen bei WhatsApp ermöglichen u.a. persönliche Sticker zu produzieren.
  • WhatsApp plant, dass wir mit der KI zukünftig innerhalb der App chatten können.

„Wir sind begeistert von den Möglichkeiten der generativen KI und davon, wie sie Menschen durch einfache Nachrichten hilft, kreativer und produktiver zu sein oder zu ihrer Unterhaltung beiträgt.“

WhatsApp-Blog „Sehen wir uns an, was KI möglich macht“

Aus zwei mach eins

Zwei Smartphones, eins für die dienstliche und eins für die private Kommunikation – diese Zeiten sind zumindest aus der WhatsApp-Perspektive passé. Denn der Messenger-Dienst ermöglicht es, zukünftig zwei Konten über ein Gerät nutzen zu können. Der Wechsel soll einfach ohne an- und abmelden in den jeweiligen Konten funktionieren. „Was ist besser als ein WhatsApp-Konto? Genau – zwei WhatsApp-Konten,“ heißt es dazu im WhatsApp-Blog, bevor direkt auch die Voraussetzungen beschrieben werden: „Um ein zweites Konto einzurichten, brauchst du eine zweite Telefonnummer und eine SIM-Karte oder ein Telefon, das Multi-SIM oder eSIM unterstützt.“ Die Einrichtung ist dann einfach. Nutzerinnen und Nutzer können die Sicherheitseinstellungen für beide Konten jeweils individuell anpassen. Die neue Funktion soll laut einem Facebook-Post von Meta-Chef Mark Zuckerberg „bald“ freigeschaltet werden.

Bitte nur einmal hören

Das Text-Nachrichten nur einmal gelesen werden können und dann automatisch gelöscht werden, ist schon länger möglich bei WhatsApp. Jetzt wird diese Funktion auch auf Sprachnachrichten ausgeweitet. Wie die Website WABetaInfo berichtet, können einige Beta-Tester die neue Funktion schon ausprobieren. Die Umsetzung ist einfach. Nach dem Aufnehmen einer Sprachnachricht erscheint eine kleine „1“ hinter der Tonspur. Mit einem Klick darauf wird das selbstständige Löschen aktiviert und die Absender können sie auch nicht mehr anhören. Der Empfänger kann die Nachricht anschließend nur einmal anhören - exportieren, weiterleiten oder speichern ist nicht möglich. WABetaInfo schreibt dazu: „Dieser Modus (…) bietet eine neue Ebene der Privatsphäre für sensible und vertrauliche Informationen.

Sticker als KI-Eintritt

„The next great sticker artist is you” heißt es in einem Post von WhatsApp auf „X“ (vormals Twitter). Damit scheint eine neue Funktion kurz vor dem allgemeinen Rollout zu stehen – auf WhatsApp eigene, ganz individuelle Sticker erstellen und verschicken zu können. Im Hintergrund wird dafür eine Künstliche Intelligenz arbeiten, die WhatsApp von Mutterkonzern Meta übernimmt. Die neue Funktion wird im Stickerbereich zu finden sein. Über einen neuen Button „Create“ können Nutzerinnen und Nutzer ihre gewünschten Sticker beschreiben, die KI setzt die Zeilen in ein entsprechendes Bild um. Die individuellen Sticker sind innerhalb von Sekunden fertig und können genutzt werden. Mit einer speziellen Kennung sollen sie als KI-generierte Sticker erkennbar sein. Beta-Tester arbeiten schon seit dem Spätsommer mit der neuen Funktion. Der aktuelle Post weist daraufhin, dass die Funktion bald für alle Nutzerinnen und Nutzer freigeschaltet wird.

Persönlicher Chatbot auf WhatsApp

„Meta AI ist ein neuer Assistent, mit dem man wie mit einem Menschen sprechen kann,“ schrieb Meta nach der 10. Connect, der jährlichen Info-Messe des Konzerns. Danach hat Meta schon mehrere solcher KI-Assistenten entwickelt, die unterschiedliche Interaktionsoptionen ermöglichen. So sollen die Nutzerinnen und Nutzer z.B. mit einem Motivationscoach namens Victor ermuntert werden, ihre eigenen Ziele zu verwirklichen; „Souschef Max“ hilft aus vorhandenen Zutaten im Kühlschrank ein köstliches Rezept zu entwickeln. Diese KI-Lösungen sollen zukünftig auch in WhatsApp eingebaut werden. Die Chatbots werden laut Meta aber nicht nur Fragen beantworten, sondern es ist viel mehr geplant: „Du kannst auch versuchen, Debatten in Gruppenchats zu schlichten und dabei in die unterschiedlichsten von Meta erstellten Charaktere schlüpfen, die auf interessante Weise antworten,“ heißt es im WhatsApp-Blog zu der kommenden KI-Technologie. Und weiter: „Wir werden alle in der App auf dem Laufenden halten, wenn wir diese Tools für mehr Menschen in mehr Sprachen verfügbar machen.“

Erste Sicherheitshinweise

Auf einer Extraseite informiert WhatsApp (vorsorglich?) über die zukünftige Verwendung von KI in WhatsApp. „KI wird schnell immer besser darin, Fragen zu Personen, Orten und Ereignissen in verschiedenen Sprachen zu beantworten“, heißt es dort, um anschließend zu betonen, dass „für einen Austausch mit einer KI andere Regeln und Erwartungen gelten als für persönliche Chats mit Freund*innen und Familie.“ Deswegen betont WhatsApp, dass die Chats mit der Familie, mit Freundinnen und Freunden für die KI tabu sind. Diese könne nur lesen, was die Nutzerinnen und Nutzer an sie schickten. Und diese Infos seien auch End-zu-End verschlüsselt, dass auch Meta selbst sie nicht lesen könne. Zudem verspricht WhatsApp, „wenn du mit einer KI von Meta sprichst, werden deine WhatsApp-Kontoinformationen nicht mit Facebook, Instagram oder einer anderen App, die von Meta bereitgestellt wird, geteilt.“ Gleichzeitig warnt der Messenger-Dienst aber auch: „Die generative KI bleibt experimentelle Technologie, denk also daran, dass Antworten möglicherweise nicht genau oder angemessen sind.“


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