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Bahn frei für den „Mario-Kart-Mittwoch“

Luigi, Yoshi, Prinzessin Peach, Mario – wenn Gamer diese Namen lesen, dann sind viele schnell elektrisiert. Denn sie wissen – es geht um eine der bekanntesten und erfolgreichsten Videospielreihe der Welt, eine der Reihen, die viele durch Ihre Jugend begleitet haben – es geht um Mario Kart.

1993 kam das Fun-Racer-Spiel zum ersten Mal in Europa auf den Markt. Als Super Mario Kart war es damals für das Super Nintendo Entertainment System konstruiert. Es folgte eine beispiellose Erfolgsstory. Bis heute wurde Mario Kart für die unterschiedlichsten Konsolen insgesamt über 100 Millionen verkauft. Am Mittwoch bricht nun eine ganz neue und schon lange angekündigte Ära an – Mario Kart kommt aufs Smartphone. Mario Kart Tour heißt die App, die wir schon jetzt in Apples App Store und im Google Play Store vorbestellen können.

Es ist nach 2016 die zweite Gaming-App von Nintendo. Das erste Smartphone-Spiel – Super Mario Run – war ein Riesenerfolg. Allein im ersten Jahr nach der Veröffentlichung wurde die App mehr als 200 Millionen Mal runtergeladen. Also Bahn frei für den nächsten App-Sturm?

Mario und Freunde in Hochkant

Mario Kart Tour ist vom Gameplay her ein klassisches Mario Kart-Spiel mit spannenden Rennen über abwechslungsreiche Strecken. Wir werden es im Hochkant-Modus spielen. Weil wir keinen Controller haben, fahren die Karts automatisch. Wir steuern sie mit einem Finger, alternativ können wir unsere Karts aber auch lenken, driften oder springen lassen, indem wir unser Smartphone bewegen. Wie wir es von Mario Kart kennen, übernehmen wir einen der beliebten Charaktere des Spiels – es werde alle altbewährten Figuren mit an Bord sein – und fahren dann Rennen gegen Mitspieler auf der ganzen Welt

Neu! Neu! Neu!

Nintendo plant für Mario Kart Tour aber auch einige Neuigkeiten. So wird es sogenannte „Bonus-Missionen“ geben: Sie heißen „Vs. Mega-Bowser“ und „Sprungturbo-Springen“. Dabei geht es weniger um das schnelle Erreichen der Ziellinie als um neue Strategien und Spielweisen. Eine weitere Neuerung ist der Partytime-Modus: Er setzt ein, sobald wir drei Items auf einen Schlag einsammeln konnten. In der Folge sind wir u.a. kurzzeitig unverwundbar.

Ein Eindruck, wie Mario Kart Tour aussehen wird, zeigt der Trailer von Nintendo.

Mit dem Kart unter dem Eifelturm

Die klassischen Mario-Pisten aus älteren Versionen wie der Regenbogen-Boulevard oder der Waluigi-Flipper werden auch bei Mario Kart Tour nicht fehlen. Aber sie werden in der Smartphone-Variante durch Rennkurse ergänzt, die uns durch reale Metropolen der Welt führen. So werden wir u. a. durch Paris, New York und Tokio driften und dabei einzigartiges Lokalkolorit empfinden können. Drei schön gemachte Live-Action-Trailer zeigen auf YouTube, wie sich die einzelnen Städte auf Mario Kart vorbereiten.

Weitere Spannung ist zudem gerade für Vielspieler garantiert, weil sich der „Mario Kart-Kosmos“ regelmäßig ändern wird. Nintendo hat angekündigt, die Toursessions nur jeweils 14 Tagen andauern zu lassen. Danach werden alle verfügbaren Strecken ausgewechselt.

Kostenlos und chancenlos?

Die App Mario Kart Tour wird kostenlos sein. Es wird deswegen vermutet, dass in der Startversion Werbung eingeblendet werden kann. Doch wer Mario Kart Tour wirklich grenzenlos spielen will, der kommt um In-App-Käufe wohl nicht rum. Hiermit können wir Karts und Gleitschirme  verbessern und auch neue Fahrer freischalten. Ein Punkt, der im Vorfeld bei Testfahrern schon für viel Kritik sorgte. Ihr Vorwurf – Nintendo setzte sehr stark auf die „Pay-to-win-Karte“. Nur wer Geld investiere, habe realistische Siegchancen, Spieler mit der Basisversion hingegen – so die Kritik der Betatester – seien chancenlos.

Und sonst...

Wenn wir Mario Kart Tour runterladen wollen, brauchen wir ein Nintendo Login. Das können wir schon jetzt im Vorfeld auf der eher mageren Website zum Spiel erstellen. Um Mario Kart Tour spielen zu können, brauchen wir bei iOS mindestens Version 10.0 bzw. ein iPhone 6s oder neuer, bei Android ist die untere Benchmark Android 4.4. Zudem ist ein Arbeitsspeicher von 1,5 GB nötig.


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Eine Person die eine Computertastertur mit Maus bedient

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