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Monika Olszewski
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Kann man auf Vorrat schlafen?

Nach drei kurzen Nächten einmal richtig ausschlafen - klar. Aber geht das auch umgekehrt? Jetzt zehn Stunden schlafen, und dann topfit ins Party-Wochenende gehen?

Nickerchen im Voraus

Hamburg (dpa/tmn) - Wer sich etwa wegen einer anstehenden Präsentation die Nächte um die Ohren schlagen muss, wünscht sich manchmal, dass er vorschlafen kann. Ohne Müdigkeit wird daraus aber meistens leider nichts, wie die Zeitschrift «Good Health» (Ausgabe 8/2019) erklärt.

Kurzzeitiger Schlafmangel lässt sich hingegen in manchen Fällen in den darauffolgenden Nächten wettmachen. So kann man nach einer stressigen Woche ein angesammeltes Schlafdefizit von wenigen Stunden mitunter am Wochenende ausgleichen. Aus der Forschung gibt es allerdings Hinweise darauf, dass Schlafnachholer mit Einbußen beim Leistungsvermögen und der Aufmerksamkeit rechnen müssen.

Die meisten Erwachsenen benötigen zwischen sechs und neun Stunden Schlaf am Tag. Schlaf sorgt dafür, dass sich der Körper regeneriert und ist für eine Reihe von Gehirnfunktionen wichtig. Chronischer Schlafmangel oder schlechter Schlaf kann das Risiko von Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.