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Monika Olszewski
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Martin Brambach hat Spaß beim «Tatort»-

Für Schauspieler ist der «Tatort» oft eine sichere Bank. So auch im Falle von Martin Brambach.

Dresdner Team

Moritzburg (dpa) - Schauspieler Martin Brambach ist noch lange nicht «Tatort»-müde. «Im Gegenteil», sagte der 51-Jährige in der Rolle des Polizeichefs Schnabel am Dienstag am Set des mittlerweile neunten Dresdner Falles. Der Krimi mit dem Arbeitstitel «Die Zeit ist gekommen» wird derzeit in einem ehemaligen Kinderheim in Moritzburg gedreht.

Es stehe und falle immer mit den Drehbüchern, mit der Einbindung der Figur und mit den Kollegen, sagte Brambach. «Es macht großen Spaß; ich freue mich darauf, auf was sich Schnabel noch so einlassen wird.»

Brambach ist seit 2016 Chef des Sachsen-Ermittlerinnenteams, das nach dem Ausscheiden von Alwara Höfels (Henni Sieland) aus Karin Hanczewski (Karin Gorniak) und Cornelia Gröschel als Leonie Winkler besteht. Sein Wunsch, als Kommissariatsleiter mehr zu ermitteln und einzugreifen, erfülle sich langsam. Schon im achten Fall, der im August ausgestrahlt wird, «nimmt Schnabel entscheidend teil an den Ermittlungen. Das macht wahnsinnig Spaß».

Noch bis Mitte August wird der nächste Dresden-«Tatort» im Auftrag der ARD Degeto und des MDR in und nahe der Elbestadt produziert. Das Drehbuch schrieben Stefanie Veith und Michael Comtesse, Regie führt Stephan Lacant. Es geht um einen Polizistenmord, eine junge Familie mit vorbestraftem Vater und eine Geiselnahme im Kinderheim. «Da ist wenig Raum für humoristische Eskapaden und auftrumpfendes Verhalten», sagte Brambach. «Man wird Schnabel anders sehen.»