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Afrika-Konferenz in Berlin mit Merkel

Zahlreiche Staats- und Regierungschefs aus Afrika kommen nach Berlin.

Investitionen für Afrika

Berlin (dpa) - Zahlreiche afrikanische Staats- und Regierungschefs kommen am Dienstag in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, weiteren deutschen Regierungsvertretern und Unternehmern zusammen.

Bei den Treffen soll es vor allem darum gehen, mehr private Investitionen aus den reichen Industriestaaten nach Afrika zu bringen.

Die Initiative Compact with Africa wurde 2017 unter der deutschen G20-Präsidentschaft ins Leben gerufen. Ziele sind bessere Bedingungen für Handel und Investitionen sowie eine «Partnerschaft auf Augenhöhe». Das Entwicklungsministerium hat mit drei der «Comapct with Africa»-Länder sogenannte Reformpartnerschaften geschlossen - Tunesien, Ghana und Republik Elfenbeinküste. Drei weitere Reformpartnerschaften wird Minister Gerd Müller am Rande des Gipfels mit Marokko, Senegal und Äthiopien unterzeichnen.

Nach Angaben des Entwicklungsministeriums liegen etwa die Hälfte der 20 am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in Afrika. Und die Bevölkerung dort werde sich bis 2050 auf 20 Prozent der Weltbevölkerung verdoppeln.

Erst am Montag hatte Müller am Rande der Kabinettsklausur in Meseberg sieben digitale Leuchtturm-Vorhaben in Afrika vorgestellt. Insgesamt investiert sein Ministerium nach eigenen Angaben fast 270 Millionen Euro in mehr als 200 Digitalprojekte in Afrika.