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Klimarat legt Papier zu Klimawandel

130 Forscher aus aller Welt zu den Einfluss des Klimawandels auf Eismassen und Ozeane recherchiert. In Monaco stellt der Weltklimarat den fertigen Bericht vor.

Ozeane und Eis

Monaco (dpa) - Der Weltklimarat IPCC präsentiert in Monaco seinen mit Spannung erwarteten Bericht über den Einfluss des Klimawandels auf Eismassen und Ozeane.

Forscher und Delegierte der IPCC-Mitgliedstaaten haben seit vergangenen Freitag über die exakten Formulierungen in dem Papier diskutiert. Mehr als 130 Forscher aus aller Welt hatten zuvor aktuelle Studien zu den Auswirkungen der menschengemachten Treibhausgase auf Ozeane, Eis und somit auch auf Mensch und Natur analysiert. Dieses Wissen wurde nun in dem Papier für Politiker und andere Entscheidungsträger zusammengefasst.

Der Bericht behandelt unter anderem die Eisschmelze aufgrund der Erderwärmung. Diese hat nicht nur einen Anstieg des Meeresspiegels zur Folge. Mit Gletschern schwinden auch wichtige Wasserspeicher für Mensch und Natur, auch Naturkatastrophen können begünstigt werden. Außerdem geht es in dem Papier um die Auswirkungen der Erwärmung der Ozeane. Diese hat etwa Folgen für die Artenvielfalt und die Ökosysteme. Der Weltklimarat ist eine Institution der Vereinten Nationen (UN) und hat knapp 200 Mitgliedsländer.