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Leslie Runde
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Mit den Macken der Kollegen umgehen lernen

Psychologen teilen Menschen in mehrere Typen ein. Wer sie kennt, kann besser mit ihren Macken umgehen. Das hilft auch im Arbeitsleben.

Typenlehre

Hamburg (dpa/tmn) - Wer weiß, welchem psychologischen Typ er seine Kollegen zuordnen kann, kann besser mit deren Macken umgehen. Das erklärt Psychotherapeutin Stefanie Stahl in der Zeitschrift «Brigitte» (Ausgabe 17/2019).

Stahl ist der Auffassung, dass sich fast jeder Mensch einem von insgesamt 16 Typen zuordnen kann - je nachdem, ob er intro- oder extrovertiert ist, ein abstrakter oder konkreter Wahrnehmer, ein Denk- oder Fühlentscheider, und nicht zuletzt ob er strukturiert und ordnungsliebend oder spontan ist.

Das Wissen darum, was für ein Typ der Kollege oder die Kollegin ist, sei wie eine Gebrauchsanweisung für den Menschen. In der Folge würden sich die Menschen freundlicher begegnen und eher aufeinander zugehen, anstatt sich ständig zu kritisieren. Eine abstrakte Wahrnehmerin könne zum Beispiel feststellen, dass ohne den Kollegen, der ein konkreter Wahrnehmer ist, das Projekt nicht zu Ende geführt werden kann - und er nicht umsonst Wert auf Fakten legt.

Positiv sei, wenn ein Team unterschiedliche Typen - und damit unterschiedliche Stärken vereint. Die Extrovertierten können sich etwa besonders gut um Kunden kümmern, abstrakte Denker dagegen glänzen eher bei der Entwicklung von Konzepten.