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DLRG legt Zwischenbilanz zu Ertrunkenen vor

Rekordhitze und Trockenheit haben in diesem Sommer viele Menschen ins Schwitzen gebracht und an Gewässer und in Freibäder gelockt.

Viele Flüchtlinge unter Opfern

Bad Nenndorf (dpa) - Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) informiert in ihrer Sommerzwischenbilanz über die Zahl der Ertrunkenen in deutschen Gewässern.

Aus der Analyse solle hervor gehen, wie es um die Sicherheit in und an den deutschen Gewässern bestellt ist, kündigte die DLRG an. In diesem Jahr suchten wieder viele Menschen bei Rekordtemperaturen über 40 Grad Abkühlung in Seen, Flüssen und Kanälen.

Im vergangenen Jahr verloren vor allem dort mit 435 Menschen viele Menschen ihr Leben. Insgesamt ertranken in Deutschland laut der damaligen Bilanz 504 Männer und Frauen.

Besonders gefährlich sind demnach ungesicherte Badestellen. Auch durch Alkohol und Selbstüberschätzung gefährden sich Schwimmer immer wieder selbst. Als Risikogruppe identifizierte die DLRG im vergangenen Jahr Geflüchtete: Viele von denen, die ertranken, seien Nichtschwimmer gewesen.