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Dominik Tegeler
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Juli war zu warm und zu trocken

Trotz vieler neuer Hitzerekorde in Deutschland war der Juli in Sachen Temperaturen nicht rekordverdächtig. Details veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst in seiner Monatsbilanz.

Kein Rekordmonat

Offenbach (dpa) - Trotz gleich mehrerer Hitzerekorde ist der Juli in Sachen Temperatur kein außergewöhnlich heißer Monat gewesen.

Im Schnitt lagen die Temperaturen zwar rund zwei Grad über dem vieljährigen Mittel, dies sei aber nicht rekordverdächtig, sagte Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. In anderen Jahren habe es im Juli noch höhere Durchschnittswerte gegeben, etwa 2003 oder 2015.

Vergangene Woche war mit 42,6 Grad in Lingen ein neuer Hitzerekord für Deutschland aufgestellt worden. Auch an zahlreichen anderen Messstationen wurde die 40-Grad-Marke deutlich überschritten. Allerdings war es in der ersten Julihälfte ungewöhnlich kühl, was den Monatsschnitt drücke, sagte Friedrich.

Der Juli 2019 war den vorläufigen Angaben des DWD zufolge auch zu trocken, es fielen demnach nur um die 78 Prozent des Monatssolls an Regen. Die Sonnenscheindauer lag mit etwa 112 Prozent dagegen etwas über dem vieljährigen Mittel. Der DWD legt an diesem Dienstag seine Monatsbilanz vor.