Der SC Wiedenbrück holt sich den Radio Gütersloh-Cup 2010
Der SC Wiedenbrück hat zum zweiten Mal hintereinander den Radio Gütersloh-Cup gewonnen. Im Finale besiegte der Regionalligist den FC Gütersloh mit 6:5 nach Elfmeterschießen. Der FCG hat die große Sensation gegen Wiedenbrück nur ganz knapp verpasst. Der Außenseiter führte lange 1:0 und lag auch im Elfmeterschießen vorne. Den dritten Platz belegte der SV Spexard vor dem SC Verl, der in der Vorrunde am FC Gütersloh gescheitert war.
Ergebnisse
6. Radio Gütersloh Cup 2010 am 25.07.2010 auf der TSG Kampfbahn in Rheda
Gruppe 1:
1. SC Wiedenbrück 6:1 Tore; 6 Punkte
2. SV Spexard 2:4 Tore; 3 Punkte
3. FSC Rheda 0:3 Tore, 0 Punkte
Gruppe 2:
1. FC Gütersloh 10:2 Tore; 6 Punkte
2. SC Verl 8:3 Tore; 3 Punkte
3. Aramäische Auswahl Gütersloh 0:13 Tore; 0 Punkte
SC Wiedenbrück 2000 - FSC Rheda 2:0
FC Gütersloh 2000 - Auswahl Aramäer 7:0
FSC Rheda - SV Spexard 0:1
SC Verl - Auswahl Aramäer 6:0
SC Wiedenbrück 2000 - SV Spexard 4:1
SC Verl - FC Gütersloh 2:3
Elfmeterschießen um Platz 3
SV Spexard - SC Verl 4:3
Endspiel
SC Wiedenbrück - FC Gütersloh 6:5 nach Elfmeterschießen
6. Radio Gütersloh-Cup am 25. Juli 2010
Mit einer exklusiven Besetzung geht der Radio-Gütersloh-Cup am 25. Juli in die 6. Auflage. Mit dem Regionalligsten SC Verl und SC Wiedenbrück 2000, den beiden Westfalenligisten FC Gütersloh 2000 und SV Spexard sowie dem Bezirksligisten FSC Rheda ist das Turnier zwei Wochen vor dem Saisonstart der Regionalliga West hervorragend besetzt. Zusätzlichen fußballerischen Hochgenuss verspricht die erstmalige Nominierung einer aramäischen Auswahlmannschaft, die der Gütersloher Circis Gök auf die Beine gestellt hat.
„Dadurch erhoffen wir uns deutlich mehr Zuschauer", sagt Daniel Nottbrock, Vorsitzende des FSC Rheda. Die Rhedaer sind erneut Gastgeber; der turnusgemäße Wechsel zwischen Rheda und Wiedenbrück wurde ausnahmsweise unterbrochen, weil nach dem Stand der Planungen für Ende Juli der Ausbau des Jahnstadions erfolgen soll. Das Interesse der Aramäer am Turnier ist groß. „Zwei kleinere Fernsehsender haben sich schon angemeldet", freute sich Helmut Delker von Radio Gütersloh über die erste Resonanz.
Aktuelller Titelverteidiger des Turniers ist der SC Wiedenbrück. Zuvor gewann zweimal in Folge der FC Gütersloh 2000 den Cup. Der letzte Sieg des SC Verl liegt schon vier Jahre zurück. 2005 und 2006 hatten die Verler jeweils den Pokal mit an den Oelbach genommen. Unverändert ist der Modus. Gespielt werden jeweils zwei kurze Halbzeiten mit je 22,5 Minuten. „So kommt jede Mannschaft bei zwei Spielen auf mindestens auf 90 Minuten Spielzeit", hebt Daniel Nottbrock einen wichtigen Aspekt des Turniers hervor - die Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen zu testen.
Der Zeitplan und die Gruppeneinteilungen sind bereits ausgelost. Am Mittwoch starteten die Organisatoren die Werbung für das Turnier, zu der sich auch Josef Schnusenberg, Schalkes Ex-Präsident, einspannen ließ. Wiedenbrück, Spexard und Rheda sind in Gruppe 1 vertreten; Verl, Gütersloh und die Aramäer-Auswahl bilden die Gruppe 2.
Der erste Ball rollt am 25. Juli ab 11.00 Uhr, das Finale ist für 17.30 Uhr angesetzt. Dotiert ist der Radio Gütersloh-Cup mit insgesamt 2.000 Euro für die ersten vier Teams. Verlängert haben die Sponsoren, das Autohaus Thiel, die Hohenfelder Privatbrauerei, das Hotel Königs mit Sonnendeck K1, Tönnies, das Simonswerk und Pflüger.



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