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Donnerstag 09. September 2010 Gütersloher Anlageunternehmen ACI insolvent
Das Gütersloher Anlageunternehmen ACI streicht die Segel. Für seine Dubai-Fonds II-V kündigt das Unternehmen nach NW-Angaben vorraussichtlich morgen Insolvenz an. Die Tochter des zurückgetretenen Firmengründers bedauere: Man könne jetzt nichts mehr für die Anleger tun. Nach eigenen Angaben hatte das Gütersloher Anlageunternehmen ACI 70 Millionen Euro eingesammelt. Noch im Juni war von 160 Millionen die Rede. Die Wirtschaftskrise und auch Intrigen von Konkurrenten hätten ACI in Schwierigkeiten gebracht. Mit dem Geld wollte das Unternehmen auf Dubai Hochhäuser bauen, was aber nicht geschah.
Donnerstag 09. September 2010 Weitere Unterstützung für TWE-Strecke
Wirtschaft und Politik im Kreis Gütersloh unterstützen den Personenverkehr zwischen Verl und Harsewinkel. Die IHK Bielefeld, die pro Wirtschaft GT, der Unternehmerverband des Kreises Gütersloh und die CDU sind für die Wiedereinführung des Personenverkehrs auf der TWE-Strecke. In einem offenen Brief haben sich die Wirtschaftsvertreter des Kreises für die TWE-Pläne ausgesprochen. Sie begründen ihre Ansichten vor allem mit einem deutlich verbesserten Verkehrsangebot für die Menschen und den Güterverkehr. Die CDU im Kreis will sich dafür einsetzen, dass das Projekt mit kommunalen Geldern gefördert wird. In welcher Höhe ist allerdings noch unklar.
Donnerstag 09. September 2010 Gütersloher gegen Industriegebiete
In Gütersloh flammt der Widerstand gegen mögliche Gewerbegebiete wieder auf. Bürger in Pavenstädt und Blankenhagen wollen keine Industrie vor ihren Haustüren. Die Rede ist von 80 Hektar neuer Gewerbefläche in der Nähe des Flughafens. Davon 50 in Blankenhagen und 30 in Pavenstädt. Das enstspricht laut Bund für Umwelt und Naturschutz etwa 112 Fußballfeldern. Im Ortsteil Pavenstädt wird die Forderung lauter, dass sich die Stadt Gütersloh an einem geplanten Gewerbegebiet in Halle beteiligen soll. Blankenhagener Bürger befürchten Nachteile in der Entwicklung ihres Ortsteils.
Donnerstag 09. September 2010 Integrationsprogramm für Ausländer
Die Bundesregierung will mit einem speziellen Programm die Integration von Menschen mit ausländischen Wurzeln verbessern. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück nimmt seit drei Jahren an dem Pilotprojekt „Integration aus einer Hand" teil. Dabei bekommen ausländische Neubürger Infos und Beratungsgespräche. Sie erfahren zum Beispiel, wo sie die deutsche Sprache lernen können oder wie das deutsche Gesundheitssystem funktioniert. Dabei setzt die Stadt Rheda-Wiedenbrück auch Dolmetscher ein.



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